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TV-Programm 19. März 2010
 

00:25

bis

02:33

2010-03-19T00:27:32+01:00 2010-03-19T02:33:02+01:00

Laufzeit: 2h 06' · VPS: 00:20

Free-TV-Premiere

Little Children

(Little Children)
Täglich treffen sich die gelangweilten Hausfrauen einer amerikanischen Vorstadt mit ihren Kindern auf dem Spielplatz zum Klatsch und Tratsch. Einzig Sarah (Kate Winslet) scheint nicht richtig dazuzugehören, sie hält sich abseits, beteiligt sich kaum an den Gesprächen. Es sind zwei Themen, welche die Frauen seit Tagen beschäftigen: der Kinderschänder Ronnie (Jackie Earle Haley), der nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis wieder bei seiner Mutter in unmittelbarer Nachbarschaft lebt, und der schöne Hausmann Brad (Patrick Wilson).

Als Brad das nächste Mal auf dem Spielplatz auftaucht, ist es Sarah, die sich getraut, ihn anzusprechen - argwöhnisch beobachtet von den übrigen Frauen. Die beiden Aussenseiter entdecken bald schon Gemeinsamkeiten, denn beide sind unzufrieden mit ihrem Leben: Ewigstudent Brad kümmert sich um den Kleinen, während seine Frau (Jennifer Connelly) Karriere macht, Sarahs Mann (Gregg Edelmann) befasst sich lieber mit Internetpornografie als mit seiner Gattin. Aus Sarahs und Brads freundschaftlicher Beziehung wird bald eine leidenschaftliche Affäre, die deren eintönigen Alltag aus den Angeln hebt. Die neugierigen Nachbarn sind zum Glück abgelenkt: Ronnies Auftauchen hat die Gemüter zutiefst bewegt. Larry (Noah Emmerich), ein Baseballkollege von Brad, hat sich die Vertreibung des Kinderschänders zum Ziel gesetzt und ein Nachbarschaftskomitee gegründet. Er verfolgt den erbärmlichen Larry auch auf eigene Faust. Ronnies Mutter (Phyllis Somerville) verteidigt ihren Sohn gegen alle Anfeindungen und will ihm ein normales Leben ermöglichen.

Die Schicksale aller Beteiligten kollidieren auf fatale Weise in der Nacht, die für Sarah und Brad der Ausbruch in eine gemeinsame Zukunft hätte werden sollen. Der Vergleich mit Sam Mendes' oscargekröntem Vorstadtdrama «American Beauty» liegt nahe - was die Qualität aber auch die inhaltliche Ausrichtung von «Little Children» betrifft: Todd Field wirft in seinem packenden Drama einen ungeschönten Blick auf die Bewohner einer amerikanischen Vorstadt. Er bedient sich dafür einer distanzierten, teils leicht ironischen Erzählstimme aus dem Off - in «American Beauty» fungierte der Protagonist als Ich-Erzähler. In beiden Filmen stehen Menschen im Mittelpunkt, die versuchen, einen Traum zu leben und gegen die alltägliche Erstarrung ihrer sie einengenden Umgebung anzurennen - und dabei scheitern.

Wie schon in seinem viel gelobten und preisgekrönten Spielfilmerstling «In the Bedroom» gelingt Field in «Little Children» eine messerscharfe und teils ungemütliche Gesellschaftsanalyse. Für die überragende Qualität des Dramas sorgen aber auch die durchwegs hochkarätige Besetzung, allen voran Sam Mendes' Ehefrau Kate Winslet, die für ihr Porträt der frustrierten Hausfrau Sarah ihre fünfte Oscarnomination erhielt. Zwei weitere Nominationen gingen an Jackie Earle Haley als Ronnie für die beste Nebenrolle und an Todd Field für das beste Drehbuch. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Bestseller von Tom Perrotta.
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Besorgt

Sadie Goldstein als Lucy, Kate Winslet als Sarah, Ty Simpkins als Aaron, Patrick Wilson als Brad

zweisprachigFür Hörgeschädigte

Spielfilm · US 2006

Der monotone Alltag von Sarah als Ehefrau und Mutter wird jäh unterbrochen, als sie Brad begegnet und mit diesem eine ungestüme aussereheliche Affäre beginnt. Während die beiden scheinbar ungestört ihren Traum von einem neuen Leben träumen, gärt es in der Vorstadtidylle: Der pädophile Ronnie wohnt - eben aus der Haft entlassen - wieder bei seiner Mutter, und seine Nachbarn scheuen vor nichts zurück, um ihn zu vertreiben. Todd Field («In the Bedroom») wirft einen unerbittlichen Blick auf die Befindlichkeit der frustrierten Mittelschicht in einer US-Vorstadt. Das vielschichtige Drama nach dem gleichnamigen Roman von Tom Perrotta geht unter die Haut, auch dank der hervorragenden Schauspielleistungen von Kate Winslet, Patrick Wilson und Jennifer Connelly.

Täglich treffen sich die gelangweilten Hausfrauen einer amerikanischen Vorstadt mit ihren Kindern auf dem Spielplatz zum Klatsch und Tratsch. Einzig Sarah (Kate Winslet) scheint nicht richtig dazuzugehören, sie hält sich abseits, beteiligt sich kaum an den Gesprächen. Es sind zwei Themen, welche die Frauen seit Tagen beschäftigen: der Kinderschänder Ronnie (Jackie Earle Haley), der nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis wieder bei seiner Mutter in unmittelbarer Nachbarschaft lebt, und der schöne Hausmann Brad (Patrick Wilson).

Als Brad das nächste Mal auf dem Spielplatz auftaucht, ist es Sarah, die sich getraut, ihn anzusprechen - argwöhnisch beobachtet von den übrigen Frauen. Die beiden Aussenseiter entdecken bald schon Gemeinsamkeiten, denn beide sind unzufrieden mit ihrem Leben: Ewigstudent Brad kümmert sich um den Kleinen, während seine Frau (Jennifer Connelly) Karriere macht, Sarahs Mann (Gregg Edelmann) befasst sich lieber mit Internetpornografie als mit seiner Gattin. Aus Sarahs und Brads freundschaftlicher Beziehung wird bald eine leidenschaftliche Affäre, die deren eintönigen Alltag aus den Angeln hebt. Die neugierigen Nachbarn sind zum Glück abgelenkt: Ronnies Auftauchen hat die Gemüter zutiefst bewegt. Larry (Noah Emmerich), ein Baseballkollege von Brad, hat sich die Vertreibung des Kinderschänders zum Ziel gesetzt und ein Nachbarschaftskomitee gegründet. Er verfolgt den erbärmlichen Larry auch auf eigene Faust. Ronnies Mutter (Phyllis Somerville) verteidigt ihren Sohn gegen alle Anfeindungen und will ihm ein normales Leben ermöglichen.

Die Schicksale aller Beteiligten kollidieren auf fatale Weise in der Nacht, die für Sarah und Brad der Ausbruch in eine gemeinsame Zukunft hätte werden sollen. Der Vergleich mit Sam Mendes' oscargekröntem Vorstadtdrama «American Beauty» liegt nahe - was die Qualität aber auch die inhaltliche Ausrichtung von «Little Children» betrifft: Todd Field wirft in seinem packenden Drama einen ungeschönten Blick auf die Bewohner einer amerikanischen Vorstadt. Er bedient sich dafür einer distanzierten, teils leicht ironischen Erzählstimme aus dem Off - in «American Beauty» fungierte der Protagonist als Ich-Erzähler. In beiden Filmen stehen Menschen im Mittelpunkt, die versuchen, einen Traum zu leben und gegen die alltägliche Erstarrung ihrer sie einengenden Umgebung anzurennen - und dabei scheitern.

Wie schon in seinem viel gelobten und preisgekrönten Spielfilmerstling «In the Bedroom» gelingt Field in «Little Children» eine messerscharfe und teils ungemütliche Gesellschaftsanalyse. Für die überragende Qualität des Dramas sorgen aber auch die durchwegs hochkarätige Besetzung, allen voran Sam Mendes' Ehefrau Kate Winslet, die für ihr Porträt der frustrierten Hausfrau Sarah ihre fünfte Oscarnomination erhielt. Zwei weitere Nominationen gingen an Jackie Earle Haley als Ronnie für die beste Nebenrolle und an Todd Field für das beste Drehbuch. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Bestseller von Tom Perrotta.

Ab 16 Jahren

zweisprachig de / en

Mit
Regie:
Drehbuch:
Musik:
Kamera: