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Laufzeit: 52' · VPS: 20:05
DOKSherpas - Die wahren Helden am Everest III - (3)
Doch wer sind diese Sherpas wirklich? Was fühlen sie, wenn sie auf eine Expedition aufbrechen? Was verbirgt sich hinter ihrem Lächeln? Das sind Fragen, die sich wohl die wenigsten westlichen Bergsteiger stellen. Das sind die Fragen, welche im Film «Sherpas - Die wahren Helden am Everest» gestellt und beantwortet werden - und dadurch erscheint das Höhenbergsteigen, das sonst vorwiegend von westlicher Sichtweise geprägt ist, in einem andern Licht.
Der Film beginnt im Dorf Thamo im Solu Khumbu, wo viele Sherpas mit ihren Familien leben. Lange bevor die Expeditionen kommen, beginnt die Vorarbeit am Berg. Der Khumbu-Eisfall wird begehbar gemacht, die Lager eingerichtet. Dann kommen die westlichen Bergsteiger ins Spiel. Eine Expedition mit vorwiegend Schweizer Teilnehmern unter der Leitung von Kari Kobler wird aus der Sicht der Sherpas beobachtet. Sherpa-Kameramänner filmen in extremer Höhe und dokumentierten so ihre eigene Sichtweise. Sie drehen auch dann, wenn sie die Expeditionsteilnehmer in die Todeszone hinaufbringen und ihnen dazu verhelfen, ihren Traum zu verwirklichen. Am Berg, vor allem wenn die Sherpas auf die westlichen Bergsteiger warten, erzählen sie ihre persönlichen Geschichten.
Produzent Frank Senn hat das Projekt im Laufe der letzten fünf Jahre gemeinsam mit Hari Thapa entwickelt, einem nepalesischen Produzenten. Die Dokumentarfilmerin Marianne Pletscher hatte Hari Thapa mit Frank Senn zusammengeführt. Hari Thapa führte unzählige Gespräche mit Sherpas, in enger Zusammenarbeit mit dem «DOK»-Team. Frank Senn recherchierte selber im Gebiet der Sherpas im Solo Khumbu und trieb das Projekt gemeinsam mit Hari Thapa voran. Mit im Team ist der ehemalige «DOK»-Redaktionsleiter Otto C. Honegger, der dieses gewaltige Projekt förderte und als Koautor inhaltlich begleitete.
«Sherpas - Die wahren Helden am Everest» ist ein Film, in dem sich die Bergbewohner öffnen. Es ist nicht einfach für die Sherpas, über ihre Gefühle zu reden, denn sie sind abhängig von den mächtigen Agenturen und den westlichen Bergsteigern. Wohl deshalb wurde noch nie ein Film über sie gemacht. Mit dem Nepalesen Hari Thapa war dies möglich, denn er ist einer von ihnen.
«Sherpas - Die wahren Helden am Everest» ist eine interkulturelle Zusammenarbeit zwischen nepalesischen und westlichen Kamerateams. Einerseits geht es um das schweizerische Expeditionsteam, anderseits aber vor allem um die Arbeit, die Ansichten und Gefühle der Sherpas. Bis ins Basislager und bis auf 6000 Meter über Meer haben die Teams des Schweizer Fernsehens gemeinsam mit Sherpa- und Nepali-Kameraleuten gedreht, in grossen Höhen kamen nur noch die Sherpa-Kameraleute zum Einsatz.

Stolz zeigen sie ein Glücksbild von Lama Geshe aus Pangboche.
Info / Dokumentation · NP 2009
Triumph und Tragik liegen am Everest oft nahe beieinander. Die letzte Folge der dreiteiligen «DOK»-Reihe über eine Everest-Expedition unter Schweizer Leitung zeigt beides. Der Aufstieg auf 8500 Meter beginnt in der Nacht, um 22 Uhr. Die meisten Bergsteiger tragen Sauerstoffmasken. In diesen Höhen filmen nur noch die Sherpa-Kameraleute. Morgens um acht Uhr ist der Gipfel erreicht. Ein grosses Erlebnis mit fantastischen Bildern. Aber beim Abstieg kommt es zu einer Tragödie. - Die Sherpas erzählen, was geschah.
Wenn westliche Bergsteiger vom Everest zurückkommen, erzählen sie von den Strapazen, von ihrem Triumph, vom Sieg über sich selber, von der Natur und von der Göttin Miyo Langsangma. Diese hat ihnen erlaubt, ihren Everest zu besteigen. Die Bergsteiger erzählen über die Sherpas, die ihnen immer lächelnd geholfen haben, die Sherpas, welche sich nie etwas von den Strapazen haben anmerken lassen - ja, sogar Freundschaften seien entstanden mit den freundlichen Menschen aus dem Solo Khumbu.
Doch wer sind diese Sherpas wirklich? Was fühlen sie, wenn sie auf eine Expedition aufbrechen? Was verbirgt sich hinter ihrem Lächeln? Das sind Fragen, die sich wohl die wenigsten westlichen Bergsteiger stellen. Das sind die Fragen, welche im Film «Sherpas - Die wahren Helden am Everest» gestellt und beantwortet werden - und dadurch erscheint das Höhenbergsteigen, das sonst vorwiegend von westlicher Sichtweise geprägt ist, in einem andern Licht.
Der Film beginnt im Dorf Thamo im Solu Khumbu, wo viele Sherpas mit ihren Familien leben. Lange bevor die Expeditionen kommen, beginnt die Vorarbeit am Berg. Der Khumbu-Eisfall wird begehbar gemacht, die Lager eingerichtet. Dann kommen die westlichen Bergsteiger ins Spiel. Eine Expedition mit vorwiegend Schweizer Teilnehmern unter der Leitung von Kari Kobler wird aus der Sicht der Sherpas beobachtet. Sherpa-Kameramänner filmen in extremer Höhe und dokumentierten so ihre eigene Sichtweise. Sie drehen auch dann, wenn sie die Expeditionsteilnehmer in die Todeszone hinaufbringen und ihnen dazu verhelfen, ihren Traum zu verwirklichen. Am Berg, vor allem wenn die Sherpas auf die westlichen Bergsteiger warten, erzählen sie ihre persönlichen Geschichten.
Produzent Frank Senn hat das Projekt im Laufe der letzten fünf Jahre gemeinsam mit Hari Thapa entwickelt, einem nepalesischen Produzenten. Die Dokumentarfilmerin Marianne Pletscher hatte Hari Thapa mit Frank Senn zusammengeführt. Hari Thapa führte unzählige Gespräche mit Sherpas, in enger Zusammenarbeit mit dem «DOK»-Team. Frank Senn recherchierte selber im Gebiet der Sherpas im Solo Khumbu und trieb das Projekt gemeinsam mit Hari Thapa voran. Mit im Team ist der ehemalige «DOK»-Redaktionsleiter Otto C. Honegger, der dieses gewaltige Projekt förderte und als Koautor inhaltlich begleitete.
«Sherpas - Die wahren Helden am Everest» ist ein Film, in dem sich die Bergbewohner öffnen. Es ist nicht einfach für die Sherpas, über ihre Gefühle zu reden, denn sie sind abhängig von den mächtigen Agenturen und den westlichen Bergsteigern. Wohl deshalb wurde noch nie ein Film über sie gemacht. Mit dem Nepalesen Hari Thapa war dies möglich, denn er ist einer von ihnen.
«Sherpas - Die wahren Helden am Everest» ist eine interkulturelle Zusammenarbeit zwischen nepalesischen und westlichen Kamerateams. Einerseits geht es um das schweizerische Expeditionsteam, anderseits aber vor allem um die Arbeit, die Ansichten und Gefühle der Sherpas. Bis ins Basislager und bis auf 6000 Meter über Meer haben die Teams des Schweizer Fernsehens gemeinsam mit Sherpa- und Nepali-Kameraleuten gedreht, in grossen Höhen kamen nur noch die Sherpa-Kameraleute zum Einsatz.
