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Laufzeit: 1h 29' · VPS: 23:20
Stars: Sinatra - Ein Star im Zwielicht
(Sinatra)Der Sinatra-Sound begeisterte die Massen, und auch als vielseitiger Filmschauspieler feierte der 1915 in Hoboken, New Jersey, geborene Sohn eines Sizilianers grosse Erfolge. 1963 erhielt er den Oscar für die beste Nebenrolle in «Verdammt in alle Ewigkeit». Aller Glamour aber konnte nicht über Sinatras Verstrickungen mit der Mafia hinwegtäuschen. Offensichtlich stand er ihr sogar näher, als man bislang vermutete. Womöglich dachte die Mafia sogar ernsthaft über seine Ermordung nach, als es ihm nicht gelang, Präsident John F. Kennedy zu einer nachgiebigeren Haltung gegenüber dem organisierten Verbrechen zu bewegen. Aber war ein so aussergewöhnliches Showtalent wirklich auf die Mafia angewiesen?
Sinatra tat alles, um die Presse zum Schweigen zu bringen. Auch die Geschichte, die dieser Film erzählt, hätte zu seinen Lebzeiten wohl nicht erzählt werden können. Das 90-minütige Special wurde in den USA, Kuba und Italien gedreht und beruht zum Teil auf einer in nächster Zeit erscheinenden ausführlichen Biografie Frank Sinatras.
Kultur · 2006
Frauen begehrten ihn, Männer beneideten ihn - Frank Sinatra war einer der grössten Entertainer, die je gelebt haben. Er war cool wie kein anderer. Er war das erste Pop-Idol und der erste Sänger, der Massenhysterien auslöste. Sinatra lebte den Rock 'n' Roll schon, als es ihn noch gar nicht gab, und verführte die hinreissendsten Frauen. Er war zweifellos eine US-amerikanische Ikone - jedoch mit Schattenseiten. So deckt der Film von Chris Olgiati auf, dass Sinatra der Mafia näher stand, als man bislang vermutet hat.
Sie nannten ihn «The Voice» - die Stimme. Und an dieser erkennt man Frank Sinatra auch heute noch in allen Winkeln der Welt wieder. Mit unvergesslichen Songs wie «New York, New York», «I Did It My Way» und «Strangers In The Night» schrieb der Entertainer mit den sizilianischen Wurzeln Musikgeschichte. Seine Lieder waren so prägend, dass sie zum Swing- und Romanzen-Soundtrack des US-amerikanischen Lebens jener Zeit wurden.
Der Sinatra-Sound begeisterte die Massen, und auch als vielseitiger Filmschauspieler feierte der 1915 in Hoboken, New Jersey, geborene Sohn eines Sizilianers grosse Erfolge. 1963 erhielt er den Oscar für die beste Nebenrolle in «Verdammt in alle Ewigkeit». Aller Glamour aber konnte nicht über Sinatras Verstrickungen mit der Mafia hinwegtäuschen. Offensichtlich stand er ihr sogar näher, als man bislang vermutete. Womöglich dachte die Mafia sogar ernsthaft über seine Ermordung nach, als es ihm nicht gelang, Präsident John F. Kennedy zu einer nachgiebigeren Haltung gegenüber dem organisierten Verbrechen zu bewegen. Aber war ein so aussergewöhnliches Showtalent wirklich auf die Mafia angewiesen?
Sinatra tat alles, um die Presse zum Schweigen zu bringen. Auch die Geschichte, die dieser Film erzählt, hätte zu seinen Lebzeiten wohl nicht erzählt werden können. Das 90-minütige Special wurde in den USA, Kuba und Italien gedreht und beruht zum Teil auf einer in nächster Zeit erscheinenden ausführlichen Biografie Frank Sinatras.
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