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TV-Programm 10. Februar 2010
 

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bis

04:52

2010-02-10T02:59:15+01:00 2010-02-10T04:52:52+01:00

Laufzeit: 1h 53' · VPS: 03:00

The Life Aquatic with Steve Zissou - Die Tiefseetaucher

(The Life Aquatic with Steve Zissou)
Der grosse Tiefseetaucher Steve Zissou (Bill Murray) hat schon bessere Tage gesehen. Sein langjähriger Partner wurde von einem Jaguarhai gefressen, und als Zissou die Premiere seines neusten Filmes feiert, reagiert das Publikum mit unverhohlenem Unverständnis. In dieser schweren Krise taucht ein junger Mann auf, der behauptet, Zissous unehelicher Sohn zu sein: Ned Plimpton (Owen Wilson). Zissou nimmt Ned unter seine Fittiche, rüstet ihn mit einer roten Wollkappe aus und chartert mit seiner Crew ein Schiff für eine letzte Mission: sich wie ein moderner Käpten Ahab an der Bestie zu rächen, der seinen Partner auf dem Gewissen hat. Zum illustren Grüppchen gesellen sich die schwangere Reporterin Jane Winslett-Richardson (Cate Blanchett), die Zissou zum Subjekt ihrer neuen Reportage erkürt, sowie Zissous Nochehefrau Eleanor (Anjelica Huston). Einmal auf hoher See lässt die verschrobene Schiffscrew alte Zwiste aufleben, dazu drohen Auseinandersetzungen mit Zissous persönlichem Widersacher Alistair Hennessey (Jeff Goldblum) und mit einer unfreundlichen Bande philippinischer Piraten.

Die Zeitschrift des Britischen Filminstitutes beschrieb diesen Film wie folgt: «Wes Andersons Ensemblekomödie 'The Life Aquatic' wirkt, als hätte Jacques Cousteau Fellinis '8½' verfilmt.» Tatsächlich entwirft Wes Anderson ein Universum voller kauziger Figuren, die im Plot des Filmes oft verloren wirken - mit überaus putzigem Effekt. Sein Film ist ein Zierfischaquarium voller schillernder Einfälle wie etwa jenem, das Schiff wie ein Puppenhaus aufzuschneiden, um das Geschehen an Bord abzubilden. In der Figur des in Anspielung auf den französischen Tiefseefilmer Jacques Cousteau gestalteten Steve Zissou brilliert Bill Murray, auf den sich Wes Anderson bereits bei seinen Filmen «Rushmore» und «The Royal Tenenbaums» verlassen konnte, einmal mehr mit trockenem Understatement. Einen kurzen Auftritt absolviert Murray auch in Andersons neustem Film «The Darjeeling Limited», der Anfang 2010 in die Schweizer Kinos kam.

Seiner Vorliebe, auf liebgewonnene Schauspieler zurückzukommen, bleibt Wes Anderson treu. Für seinen nächsten Film, «The Fantastic Mr. Fox», hat der Regisseur folgende Kameraden erneut verpflichtet: Bill Murray, Cate Blanchett, Anjelica Huston (allesamt unter anderem aus «The Life Aquatic») und Jason Schwartzman («The Darjeeling Limited»). Neu in die Familie aufgenommen wird George Clooney, der dem Titelhelden - einem Fuchs - die Stimme leiht. Der auf dem gleichnamigen Kinderbuch von Roald Dahl («Charlie and the Chocolate Factory») beruhende Film hat noch kein Startdatum für die Kinos der Deutschschweiz.
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Einzigartiger Fang

Jeff Goldblum als Alistair Hennessey, Bill Murray als Steve Zissou

zweisprachig

Spielfilm · US 2004

Ein abgehalfterter Tiefseetaucher bricht mit seiner Crew zu einer letzten Mission auf: den Hai zu töten, der ein Mitglied der Mannschaft auf dem Gewissen hat. Auf der abenteuerlichen Reise machen dem Team zwischenmenschliche Spannungen ebenso zu schaffen wie Konflikte mit einem Erzrivalen und philippinischen Piraten. Wes Andersons Ensemblekomödie wartet mit einer Vielzahl schrulliger Figuren auf sowie mit dem trockenen Humor, der als Markenzeichen dieses gefeierten Indie-Regisseurs gilt. Exklusiv in Zweikanalton deutsch/englisch.

Der grosse Tiefseetaucher Steve Zissou (Bill Murray) hat schon bessere Tage gesehen. Sein langjähriger Partner wurde von einem Jaguarhai gefressen, und als Zissou die Premiere seines neusten Filmes feiert, reagiert das Publikum mit unverhohlenem Unverständnis. In dieser schweren Krise taucht ein junger Mann auf, der behauptet, Zissous unehelicher Sohn zu sein: Ned Plimpton (Owen Wilson). Zissou nimmt Ned unter seine Fittiche, rüstet ihn mit einer roten Wollkappe aus und chartert mit seiner Crew ein Schiff für eine letzte Mission: sich wie ein moderner Käpten Ahab an der Bestie zu rächen, der seinen Partner auf dem Gewissen hat. Zum illustren Grüppchen gesellen sich die schwangere Reporterin Jane Winslett-Richardson (Cate Blanchett), die Zissou zum Subjekt ihrer neuen Reportage erkürt, sowie Zissous Nochehefrau Eleanor (Anjelica Huston). Einmal auf hoher See lässt die verschrobene Schiffscrew alte Zwiste aufleben, dazu drohen Auseinandersetzungen mit Zissous persönlichem Widersacher Alistair Hennessey (Jeff Goldblum) und mit einer unfreundlichen Bande philippinischer Piraten.

Die Zeitschrift des Britischen Filminstitutes beschrieb diesen Film wie folgt: «Wes Andersons Ensemblekomödie 'The Life Aquatic' wirkt, als hätte Jacques Cousteau Fellinis '8½' verfilmt.» Tatsächlich entwirft Wes Anderson ein Universum voller kauziger Figuren, die im Plot des Filmes oft verloren wirken - mit überaus putzigem Effekt. Sein Film ist ein Zierfischaquarium voller schillernder Einfälle wie etwa jenem, das Schiff wie ein Puppenhaus aufzuschneiden, um das Geschehen an Bord abzubilden. In der Figur des in Anspielung auf den französischen Tiefseefilmer Jacques Cousteau gestalteten Steve Zissou brilliert Bill Murray, auf den sich Wes Anderson bereits bei seinen Filmen «Rushmore» und «The Royal Tenenbaums» verlassen konnte, einmal mehr mit trockenem Understatement. Einen kurzen Auftritt absolviert Murray auch in Andersons neustem Film «The Darjeeling Limited», der Anfang 2010 in die Schweizer Kinos kam.

Seiner Vorliebe, auf liebgewonnene Schauspieler zurückzukommen, bleibt Wes Anderson treu. Für seinen nächsten Film, «The Fantastic Mr. Fox», hat der Regisseur folgende Kameraden erneut verpflichtet: Bill Murray, Cate Blanchett, Anjelica Huston (allesamt unter anderem aus «The Life Aquatic») und Jason Schwartzman («The Darjeeling Limited»). Neu in die Familie aufgenommen wird George Clooney, der dem Titelhelden - einem Fuchs - die Stimme leiht. Der auf dem gleichnamigen Kinderbuch von Roald Dahl («Charlie and the Chocolate Factory») beruhende Film hat noch kein Startdatum für die Kinos der Deutschschweiz.

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