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TV-Programm 27. Januar 2012
 

20:35

bis

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2012-01-27T20:35:26+01:00 2012-01-27T22:26:50+01:00

Laufzeit: 1h 51' · VPS: 20:35

Hairspray

(Hairspray)
Im Baltimore von 1962 ist das Teenagerleben recht fad, vor allem für ein übergewichtiges Mädchen wie Tracy Turnblad (Nikki Blonsky). Wie ihre Schulkameradinnen aber schwärmt Tracy für die «Corny Collins Show», eine Fernsehsendung voller fetziger Musik. Zu gerne würde Tracy ein Mal in dieser Show mittanzen, doch ihre füllige Mutter Edna (John Travolta) sagt ihr, dicke Mädchen seien im Fernsehen unerwünscht. Tracy lässt sich aber nicht abschrecken, und ihr Vater Wilbur (Christopher Walken) macht ihr Mut. Am Highschool-Ball gelingt es ihr, Corny Collins (James Marsden) mit ihren Tanzkünsten zu beeindrucken und einen Auftritt in seiner Show zu ergattern.



Tracys Erfolg ärgert die Fernsehproduzentin Velma Von Tussle (Michelle Pfeiffer), die lieber ihre schlanke Tochter Amber (Brittany Snow) zum Star machen würde. Und zu Ambers Verdruss fängt auch ihr Angebeteter Link Larkin (Zac Efron) an, sich für Tracy zu interessieren. Auch Tracys Freundin Penny Pingleton (Amanda Bynes) hat Probleme: Ihre biedere Mutter (Alison Janney) lässt sie nicht einmal die «Corny Collins Show» sehen; was würde sie erst sagen, wenn sie wüsste, dass Penny mit dem schwarzen Teenager Seaweed (Elijah Kelley) anbandelt. Denn in Baltimore herrscht immer noch Rassentrennung: Auch in der «Corny Collins Show» gibt es nur ein Mal im Monat einen «Negro Day» - unter der Leitung von Seaweeds Mutter, Motormouth Maybelle (Queen Latifah); sonst ist die Show dem weissen Nachwuchs vorbehalten. Tracy findet das grundfalsch und geht auf die Barrikaden. Nach einer Demonstration wird sie von der Polizei gesucht.



Der Cineast John Waters, gern als «Papst des schlechten Geschmacks» apostrophiert, hat 1988 mit «Hairspray» einen seiner liebenswertesten Filme geschaffen. Ausgehend von Jugenderfahrungen in Baltimore setzte er sich in dieser Treibhausgas-schwangeren Fabel auf verspielte und respektlose Weise mit Rassentrennung und anderen Vorurteilen auseinander. Sein langjähriger Antistar, der Transvestit Divine, verkörperte Edna Turnblad, und die Newcomerin Ricki Lake begründete als Tracy ihre Karriere im Showbusiness.



2002 kam «Hairspray» als Musical an den Broadway, und Harvey Fierstein schlüpfte auf der Bühne in die Fummelrolle der Edna. Als Adam Shankman, Regisseur von «The Wedding Planner» und «The Pacifier», das Musical verfilmte, besetzte er die Rolle von Edna mit einem Mann, der nicht als Transvestit, aber doch als Tänzer zum Star geworden war: John Travolta. Anders als seine schrillen Vorgänger spielt Travolta die Hausfrau aus Baltimore trotz eines Fatsuits aus Latex mit einigem Bemühen um Realismus; das Ergebnis ist erstaunlich rührend. Für Pep sorgen auch die übrigen Darsteller, darunter der tänzerisch hochbegabte Christopher Walken, «High School Musical»-Star Zac Efron, die «Fabulous Baker Boys»-erprobte Michelle Pfeiffer, die Rapperin Queen Latifah, James Marsden aus «X-Men», die Teenie-Stars Amanda Bynes und Brittany Snow sowie die Neuentdeckungen Nikki Blonsky und Elijah Kelley. Gastauftritte haben neben John Waters selbst (als Exhibitionist) auch seine einstigen Stars Ricki Lake, Pia Zadora und Jerry Stiller.
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Schräge Vögel

Jerry Stiller als Mr. Pinky, John Travolta als Edna Turnblad, Nikki Blonsky als Tracy Turnblad (Copyright SRF/New Line Productions, Inc.)

zweisprachigFür Hörgeschädigte

Spielfilm · US 2007

Anno 1962 haben die Teenager von Baltimore im Fernsehen eine Lieblingssendung: die poppige «Corny Collins Show». Zu den zahllosen Fans, die darin auftreten möchten, zählt die übergewichtige Tracy Turnblad. Aber die Fernsehproduzentin Velma Von Tussle will keine dicken Backfische in ihrer Sendung und Schwarze nur ein Mal im Monat, am sogenannten Negro Day. Tracy zieht in den Kampf gegen Vorurteile, zum anfänglichen Entsetzen ihrer spiessigen Eltern. John Waters' schräger Spielfilm «Hairspray» sorgte 1988 noch für einiges Stirnrunzeln, doch dann mauserte sich der Stoff als Broadway-Musical zum Publikumserfolg. Adam Shankmans Adaption der Bühnenfassung besticht mit tollen Gesangs- und Tanznummern sowie mit einer Starbesetzung, darunter Michelle Pfeiffer, Zac Efron, Queen Latifah und John Travolta als Tracys Mutter Edna. John Waters selbst erteilt diesem flotten Remake mit einem Gastauftritt seinen Segen.

Im Baltimore von 1962 ist das Teenagerleben recht fad, vor allem für ein übergewichtiges Mädchen wie Tracy Turnblad (Nikki Blonsky). Wie ihre Schulkameradinnen aber schwärmt Tracy für die «Corny Collins Show», eine Fernsehsendung voller fetziger Musik. Zu gerne würde Tracy ein Mal in dieser Show mittanzen, doch ihre füllige Mutter Edna (John Travolta) sagt ihr, dicke Mädchen seien im Fernsehen unerwünscht. Tracy lässt sich aber nicht abschrecken, und ihr Vater Wilbur (Christopher Walken) macht ihr Mut. Am Highschool-Ball gelingt es ihr, Corny Collins (James Marsden) mit ihren Tanzkünsten zu beeindrucken und einen Auftritt in seiner Show zu ergattern.



Tracys Erfolg ärgert die Fernsehproduzentin Velma Von Tussle (Michelle Pfeiffer), die lieber ihre schlanke Tochter Amber (Brittany Snow) zum Star machen würde. Und zu Ambers Verdruss fängt auch ihr Angebeteter Link Larkin (Zac Efron) an, sich für Tracy zu interessieren. Auch Tracys Freundin Penny Pingleton (Amanda Bynes) hat Probleme: Ihre biedere Mutter (Alison Janney) lässt sie nicht einmal die «Corny Collins Show» sehen; was würde sie erst sagen, wenn sie wüsste, dass Penny mit dem schwarzen Teenager Seaweed (Elijah Kelley) anbandelt. Denn in Baltimore herrscht immer noch Rassentrennung: Auch in der «Corny Collins Show» gibt es nur ein Mal im Monat einen «Negro Day» - unter der Leitung von Seaweeds Mutter, Motormouth Maybelle (Queen Latifah); sonst ist die Show dem weissen Nachwuchs vorbehalten. Tracy findet das grundfalsch und geht auf die Barrikaden. Nach einer Demonstration wird sie von der Polizei gesucht.



Der Cineast John Waters, gern als «Papst des schlechten Geschmacks» apostrophiert, hat 1988 mit «Hairspray» einen seiner liebenswertesten Filme geschaffen. Ausgehend von Jugenderfahrungen in Baltimore setzte er sich in dieser Treibhausgas-schwangeren Fabel auf verspielte und respektlose Weise mit Rassentrennung und anderen Vorurteilen auseinander. Sein langjähriger Antistar, der Transvestit Divine, verkörperte Edna Turnblad, und die Newcomerin Ricki Lake begründete als Tracy ihre Karriere im Showbusiness.



2002 kam «Hairspray» als Musical an den Broadway, und Harvey Fierstein schlüpfte auf der Bühne in die Fummelrolle der Edna. Als Adam Shankman, Regisseur von «The Wedding Planner» und «The Pacifier», das Musical verfilmte, besetzte er die Rolle von Edna mit einem Mann, der nicht als Transvestit, aber doch als Tänzer zum Star geworden war: John Travolta. Anders als seine schrillen Vorgänger spielt Travolta die Hausfrau aus Baltimore trotz eines Fatsuits aus Latex mit einigem Bemühen um Realismus; das Ergebnis ist erstaunlich rührend. Für Pep sorgen auch die übrigen Darsteller, darunter der tänzerisch hochbegabte Christopher Walken, «High School Musical»-Star Zac Efron, die «Fabulous Baker Boys»-erprobte Michelle Pfeiffer, die Rapperin Queen Latifah, James Marsden aus «X-Men», die Teenie-Stars Amanda Bynes und Brittany Snow sowie die Neuentdeckungen Nikki Blonsky und Elijah Kelley. Gastauftritte haben neben John Waters selbst (als Exhibitionist) auch seine einstigen Stars Ricki Lake, Pia Zadora und Jerry Stiller.

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