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Laufzeit: 02' · VPS: 10:00
Sternstunde ReligionWar Jesu Tod ein Opfer? - Die Theologin Ina Praetorius und Bischof Kurt Koch im Gespräch mit Judith Hardegger
Opfertod Jesu: Sühneopfer contra moderne Interpretationen (1/4)
Die Reihe der «Sternstunde Religion» zeigt die aktuelle Brisanz klassischer Streitfragen: War Jesu Tod ein Sühneopfer für die Sünden der Menschheit oder das brutale Ende eines Revolutionärs? Gibt es ein Jenseits? Oder werden die Menschen auf Erden reinkarniert? Warum lässt Gott die Menschen leiden? Hockt Gott im Gehirn?
Die heissen Eisen der Theologie werden in einstündigen Gesprächen mit profilierten Theologinnen und Theologen diskutiert. Judith Hardegger und Norbert Bischofberger moderieren die Reihe.
Jesus von Nazareth hat gelebt und ist am Kreuz gestorben. Dies steht historisch fest. In der christlichen Tradition setzt sich bald der Glaube durch, Jesus sei gestorben, um die Menschheit von ihrer Schuld zu erlösen. Für die einen ist dieser Glaube nicht hinterfragbar, für die anderen ist das Sühneopfer Jesu ein Hinweis auf einen gewalttätigen Gott. Hat sich Gottes Sohn wirklich geopfert, um die Sünden der Menschen zu überwinden oder ist er nicht vielmehr als Märtyrer für seine eigene Mission gestorben? Ist die Rede von Schuld und Sünde noch zeitgemäss? Sollte der Opferglaube - auch in der Eucharistie und im Abendmahl - nicht längst überwunden sein? Mit der Opferfrage steht ein Herzstück des Christentums zur Debatte.
Die Reihe «Streitfragen der Theologie» vermittelt, worüber die christliche Theologie debattiert: klassische Fragen, neu gestellt.

Religiöse und ethische Fragen sind en vogue und bewegen die Menschen. Die christliche Theologie aber steht im Ruf, eine Wissenschaft im Elfenbeinturm zu betreiben. Stimmt das? Welche Rolle spielen theologische Fragen in den Diskussionen und im Alltag der Menschen? Und worüber wird eigentlich in der Theologie gestritten und debattiert?
Die Reihe der «Sternstunde Religion» zeigt die aktuelle Brisanz klassischer Streitfragen: War Jesu Tod ein Sühneopfer für die Sünden der Menschheit oder das brutale Ende eines Revolutionärs? Gibt es ein Jenseits? Oder werden die Menschen auf Erden reinkarniert? Warum lässt Gott die Menschen leiden? Hockt Gott im Gehirn?
Die heissen Eisen der Theologie werden in einstündigen Gesprächen mit profilierten Theologinnen und Theologen diskutiert. Judith Hardegger und Norbert Bischofberger moderieren die Reihe.
Jesus von Nazareth hat gelebt und ist am Kreuz gestorben. Dies steht historisch fest. In der christlichen Tradition setzt sich bald der Glaube durch, Jesus sei gestorben, um die Menschheit von ihrer Schuld zu erlösen. Für die einen ist dieser Glaube nicht hinterfragbar, für die anderen ist das Sühneopfer Jesu ein Hinweis auf einen gewalttätigen Gott. Hat sich Gottes Sohn wirklich geopfert, um die Sünden der Menschen zu überwinden oder ist er nicht vielmehr als Märtyrer für seine eigene Mission gestorben? Ist die Rede von Schuld und Sünde noch zeitgemäss? Sollte der Opferglaube - auch in der Eucharistie und im Abendmahl - nicht längst überwunden sein? Mit der Opferfrage steht ein Herzstück des Christentums zur Debatte.
Die Reihe «Streitfragen der Theologie» vermittelt, worüber die christliche Theologie debattiert: klassische Fragen, neu gestellt.
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