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TV-Programm 20. August 2010
 

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2010-08-20T22:27:28+02:00 2010-08-21T00:05:25+02:00

Laufzeit: 1h 38' · VPS: 22:25

Space Tourists

Über der weiten kasachischen Steppe gleitet im Morgengrauen ein Fallschirm der Erde entgegen. Eingepfercht in das enge Raumvehikel sind zwei Kosmonauten und eine Frau - Anousheh Ansari. Ihr Kindheitstraum ist in Erfüllung gegangen: Als erste weibliche Weltraumtouristin hat sie eine Woche in der Internationalen Raumstation verbracht.



In seinem neuesten Werk wendet sich der oscarnominierte Schweizer Dokumentarfilmer Christian Frei («War Photographer») einem alten Menschheitstraum zu. Dem Traum, dass Menschen als «ganz normale» Wesen ihren Planeten verlassen und ins Weltall reisen können. Heute ist Weltraumtourismus nicht mehr naive Fantasie und Science-Fiction - der alte Traum ist Realität, angeboten nicht etwa von der Nasa, sondern von der russischen Weltraumbehörde. 20 Millionen Dollar kostet die zehntägige Reise ins All. «Space Tourists» führt das Publikum mit atemberaubend schönen Bildern in eine faszinierende Welt voller Überraschungen.



Der legendäre Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan ist Ausgangspunkt für die US-Amerikanerin Anousheh Ansari und die «Reise ihres Lebens». Christian Frei beobachtet sie in seinem Film während der Vorbereitungszeit und begleitet sie hautnah bei ihrem Alltag im All, bis zur harten Landung in der Steppe. Kontrastiert wird die grandiose Schönheit dieser Reise durch den irren Trip kasachischer Raketenschrottsammler auf der Jagd nach den begehrten «Rüben», Raketenstufen, die buchstäblich vom Himmel fallen und von den Männern mit ihren dinosauriergrossen Trucks am Ende der Welt erwartet werden. Es sind Szenen, die an «Mad Max» erinnern.



«Space Tourists» überrascht mit Bildern und Situationen, die kaum jemand mit dem Zukunftsthema «Weltraumtourismus» assoziieren würde, Begegnungen mit Menschen, die niemand erwartet hätte, Orte, die noch seltsamer und unbekannter sind als das Weltall.
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Anousheh Ansari, erste weibliche Weltraumtouristin

Kultur · CH 2007

Christian Freis preisgekrönter Dokumentarfilm über jene Millionäre, die sich sich ihren Traum, ins Weltall zu fliegen, erkaufen können - allen voran die erste Frau, die auf Privatinitiative ins All flog: Anousheh Ansari. Die serbelnde sowjetische Raumfahrt profitiert von Passagieren ebenso wie die Metallsammler in der Steppe Kasachstans, die den Weltraumschrott wiederverwerten.

Über der weiten kasachischen Steppe gleitet im Morgengrauen ein Fallschirm der Erde entgegen. Eingepfercht in das enge Raumvehikel sind zwei Kosmonauten und eine Frau - Anousheh Ansari. Ihr Kindheitstraum ist in Erfüllung gegangen: Als erste weibliche Weltraumtouristin hat sie eine Woche in der Internationalen Raumstation verbracht.



In seinem neuesten Werk wendet sich der oscarnominierte Schweizer Dokumentarfilmer Christian Frei («War Photographer») einem alten Menschheitstraum zu. Dem Traum, dass Menschen als «ganz normale» Wesen ihren Planeten verlassen und ins Weltall reisen können. Heute ist Weltraumtourismus nicht mehr naive Fantasie und Science-Fiction - der alte Traum ist Realität, angeboten nicht etwa von der Nasa, sondern von der russischen Weltraumbehörde. 20 Millionen Dollar kostet die zehntägige Reise ins All. «Space Tourists» führt das Publikum mit atemberaubend schönen Bildern in eine faszinierende Welt voller Überraschungen.



Der legendäre Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan ist Ausgangspunkt für die US-Amerikanerin Anousheh Ansari und die «Reise ihres Lebens». Christian Frei beobachtet sie in seinem Film während der Vorbereitungszeit und begleitet sie hautnah bei ihrem Alltag im All, bis zur harten Landung in der Steppe. Kontrastiert wird die grandiose Schönheit dieser Reise durch den irren Trip kasachischer Raketenschrottsammler auf der Jagd nach den begehrten «Rüben», Raketenstufen, die buchstäblich vom Himmel fallen und von den Männern mit ihren dinosauriergrossen Trucks am Ende der Welt erwartet werden. Es sind Szenen, die an «Mad Max» erinnern.



«Space Tourists» überrascht mit Bildern und Situationen, die kaum jemand mit dem Zukunftsthema «Weltraumtourismus» assoziieren würde, Begegnungen mit Menschen, die niemand erwartet hätte, Orte, die noch seltsamer und unbekannter sind als das Weltall.

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