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Laufzeit: 54' · Wiederholung vom 09.02.2012 · VPS: 05:40
Aeschbacher - Erfrischend erfinderisch
hat in der Primarschule Lommis zwischen Wil und Frauenfeld bald eine Festanstellung als Kopädagoge. Seit einigen Monaten unterstützt der fünfjährige kinderfreundliche Windhund die Lehrpersonen der Schulanlage Löwenzahn. Dass Kinder in Anwesenheit eines Hundes konzentrierter und motivierter lernen, ist wissenschaftlich nachgewiesen. Zwei bis drei Mal in der Woche trottet Balin mit seiner Besitzerin - Heilpädagogin Andrea Müller - freudig zur Schule und in den Kindergarten. Schulpräsident Roger Holenstein ist begeistert: Schon jetzt zeige sich, dass die Anwesenheit des Hundes eine entspannte Atmosphäre schaffe.
Hans-Martin Bürki-Spycher
mischte schon als Knabe zusammen mit seinem Bruder Schiesspulver für Feuerwerke und jagte damit die Holzzoccoli des Nachbarsbuben in die Luft. Neugierig und experimentierfreudig ist der studierte Biologe und Wissenschaftsjournalist nach wie vor. Jahrelang hat er die wahren Geschichten hinter den kleinen Dingen des Alltags recherchiert. So weiss er: Ausgerechnet ein Zahnarzt kam auf die Idee der Zuckerwatte; den Würfelzucker verdankt die Industriegesellschaft dem blutigen Daumen einer noblen Dame, die Magenspiegelung einem Schwertschlucker; und die Konservenbüchse wurde 48 Jahre vor dem Dosenöffner erfunden.
Pippo Pollina
zählt heute zu den bedeutendsten italienischen Liedermachern. Niemand hatte damals vor 26 Jahren auf den jungen Sizilianer gewartet, der mit viel Zorn und Poesie im Bauch in den Gassen Europas seine Lieder über korrupte Politiker, die Mafia und das Heimweh schmetterte. In Zürich beschlagnahmte man ihm einmal sogar seine Gitarre, und Pippo wanderte für eine Nacht hinter Gitter. Inzwischen ist Pippo Pollina angekommen: Er ist verheiratet, hat im zweiten Anlauf den Pass mit dem Kreuz erhalten und gibt über 150 Konzerte im Jahr. Am 12. April 2012 wird der sozial engagierte Künstler mit dem Schweizer KleinKunstPreis für sein Schaffen geehrt.
Verena Stauffer
hat sich ein Leben lang um Tiere in Not gekümmert. Aufgewachsen im Simmental auf einem abgelegenen Hof brachte ihr der Briefträger aus dem tief verschneiten Wald ein halbverhungertes Reh. Vreneli päppelte das Tier in der Scheune auf. Bald schon war das Mädchen bekannt für seine spezielle Begabung, und so brachte man ihr verletzte Hasen, Eichhörnchen oder kranke Vögel. Später heiratete sie und hatte selber sechs Kinder. Doch auch in dieser Zeit kümmerte sie sich um Wildtiere. Den Grundstein für ihre ehrenamtlich geführte kantonale Vogelpflegestation in Oberwil im Simmental legte vor zwölf Jahren eine beschwipste Elster. Inzwischen arbeitet die 70jährige Vogelexpertin mit Tierärzten und Wildhütern zusammen.

(Copyright SRF/Merly Knörle)
Unterhaltung · CH 2012
Was wäre der Alltag ohne Gore-Tex oder Dosenöffner? Hans-Martin Bürki-Spycher kennt die kleinen Geschichten hinter jedem Ding. Mit viel Erfindungsgeist bezirzte Pippo Pollina als Strassenmusiker sein Publikum - jetzt wird er mit dem Schweizer Kleinkunstpreis 2012 geehrt. Ob kranker Uhu, verletzter Waldkauz, Buntspecht oder Habicht: Verena Stauffer pflegt sie alle wieder gesund. Und: Der kleine Windhund Balin hat seit einigen Monaten einen Job als Schulhund - zur grossen Freude der Schulkinder in Lommis TG.
Schulhund Balin
hat in der Primarschule Lommis zwischen Wil und Frauenfeld bald eine Festanstellung als Kopädagoge. Seit einigen Monaten unterstützt der fünfjährige kinderfreundliche Windhund die Lehrpersonen der Schulanlage Löwenzahn. Dass Kinder in Anwesenheit eines Hundes konzentrierter und motivierter lernen, ist wissenschaftlich nachgewiesen. Zwei bis drei Mal in der Woche trottet Balin mit seiner Besitzerin - Heilpädagogin Andrea Müller - freudig zur Schule und in den Kindergarten. Schulpräsident Roger Holenstein ist begeistert: Schon jetzt zeige sich, dass die Anwesenheit des Hundes eine entspannte Atmosphäre schaffe.
Hans-Martin Bürki-Spycher
mischte schon als Knabe zusammen mit seinem Bruder Schiesspulver für Feuerwerke und jagte damit die Holzzoccoli des Nachbarsbuben in die Luft. Neugierig und experimentierfreudig ist der studierte Biologe und Wissenschaftsjournalist nach wie vor. Jahrelang hat er die wahren Geschichten hinter den kleinen Dingen des Alltags recherchiert. So weiss er: Ausgerechnet ein Zahnarzt kam auf die Idee der Zuckerwatte; den Würfelzucker verdankt die Industriegesellschaft dem blutigen Daumen einer noblen Dame, die Magenspiegelung einem Schwertschlucker; und die Konservenbüchse wurde 48 Jahre vor dem Dosenöffner erfunden.
Pippo Pollina
zählt heute zu den bedeutendsten italienischen Liedermachern. Niemand hatte damals vor 26 Jahren auf den jungen Sizilianer gewartet, der mit viel Zorn und Poesie im Bauch in den Gassen Europas seine Lieder über korrupte Politiker, die Mafia und das Heimweh schmetterte. In Zürich beschlagnahmte man ihm einmal sogar seine Gitarre, und Pippo wanderte für eine Nacht hinter Gitter. Inzwischen ist Pippo Pollina angekommen: Er ist verheiratet, hat im zweiten Anlauf den Pass mit dem Kreuz erhalten und gibt über 150 Konzerte im Jahr. Am 12. April 2012 wird der sozial engagierte Künstler mit dem Schweizer KleinKunstPreis für sein Schaffen geehrt.
Verena Stauffer
hat sich ein Leben lang um Tiere in Not gekümmert. Aufgewachsen im Simmental auf einem abgelegenen Hof brachte ihr der Briefträger aus dem tief verschneiten Wald ein halbverhungertes Reh. Vreneli päppelte das Tier in der Scheune auf. Bald schon war das Mädchen bekannt für seine spezielle Begabung, und so brachte man ihr verletzte Hasen, Eichhörnchen oder kranke Vögel. Später heiratete sie und hatte selber sechs Kinder. Doch auch in dieser Zeit kümmerte sie sich um Wildtiere. Den Grundstein für ihre ehrenamtlich geführte kantonale Vogelpflegestation in Oberwil im Simmental legte vor zwölf Jahren eine beschwipste Elster. Inzwischen arbeitet die 70jährige Vogelexpertin mit Tierärzten und Wildhütern zusammen.
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