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TV-Programm 09. Februar 2012
 

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bis

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2012-02-09T06:03:20+01:00 2012-02-09T06:30:51+01:00

Laufzeit: 27' · Wiederholung vom 08.02.2012 · VPS: 06:00

Kulturplatz - mit Eva Wannenmacher aus den Eispalästen bei Schwarzsee FR

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Moderatorin Eva Wannenmacher

(Copyright SRF/Oscar Alessio)

Kultur · 2012

Die Eispaläste bei Schwarzsee im Kanton Freiburg bilden eine Märchenkulisse, als residiere hier die Schneekönigin persönlich. Eva Wannenmacher erkundet diese Traumwelt des leidenschaftlichen «Eisgärtners» Karl Neuhaus. Dieser schafft seit 26 Jahren jeden Winter aus gefrorenem Wasser ein phantastisches Ensemble von schillernden Iglus, Grotten und Schlösschen.

Die Erfahrungen der Westschweiz mit dem «freien» Buchmarkt

Der Streit für und wider die Buchpreisbindung ist lanciert, am 11. März 2012 wird darüber abgestimmt. Da lohnt sich ein Blick in die Romandie, wo man mit dem «freien» Wettbewerb 15 Jahre länger Erfahrung hat als in der Deutschschweiz. Die Bilanz ernüchtert: Ein gnadenloser Preiskampf hat viele Buchhandlungen ruiniert, jetzt diktieren Grossimporteure die Preise, nach unten bei Bestsellern, nach oben beim grossen Rest - bis zu 40 Prozent höher als im benachbarten Euroland Frankreich liegt das Niveau. «Kulturplatz» spricht mit Buchhändlern, Befürwortern und Gegnern einer Buchpreisbindung.

Die Kreativszene entdeckt den Reiz der Do-it-yourself-Kunst

Zur stereotypen Figur des Heimwerkers gesellt sich ein neuer Typus: der des Heimkünstlers. Ob Damien Hirsts Diamantenschädel oder ein Schiessbild von Niki de Saint Phalle: Es gibt nichts, was man nicht auch selber herstellen könnte. Künstler und Designer surfen gekonnt auf der jüngsten Welle. Sie vertreiben Baukästen für Designermöbel und Kunst zum Selbermachen. So zeigt auch Christopher Stuart in seinem Buch «Do It Yourself Möbel - 30 verrückte Projekte», wie man mit einfachen Techniken verblüffende, individuelle Wohngegenstände bauen kann. Do-it-yourself-Kunst ist bestimmt billiger als das Original, aber macht es auch glücklicher? «Kulturplatz» forscht bei Kulturschaffenden nach, was es mit dem neuen Trend auf sich hat.



In den USA boomt die Szene der selbsternannten Superhelden

Ob «Transformers», «X-Men», «Captain America» oder wie sie alle heissen: Seit 9/11 erleben Hollywoods Superhelden-Geschichten eine neue Blütezeit. Doch auch im echten Leben boomt der Superhero: In den USA patroullieren inzwischen Hunderte von selbsternannten, kostümierten Helden durch die Strassen, um Gutes zu tun und Böses abzuwenden. Hollywood-Fotograph Peter Tangen, verantwortlich für Filmplakate wie «Spider-Man», «Hellboy» oder «Batman», hat zahlreiche dieser selbsternannten Helden porträtiert und das «Real Live Superhero Project» gegründet, eine Art Anlaufstelle für die verrückte Szene.

Lukas Bärfuss' neues Theaterstück hinterfragt die Wissensgesellschaft

Tony hat es schwer: Durch einen Unfall fliegt ihm plötzlich unermessliches Faktenwissen zu, ausgerechnet über die Rolle der Schweiz im Zweiten Weltkrieg. Tony versucht davon zu erzählen, doch alle wimmeln ab. Lukas Bärfuss sticht mit seinem neuen Theatertext in alte und neue Wunden. Er provoziert mit unbequemen Fragen über die Verantwortlichkeit gegenüber der Vergangenheit. Und er thematisiert die Frage nach der Bedeutung von Wissen und Bildung in der modernen «Wissensgesellschaft». Das Drama «Zwanzigtausend Seiten» ist bis zum 15. März 2012 im Schauspielhaus Zürich zu sehen. «Kulturplatz» über ein anspruchsvolles Theaterstück.

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