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TV-Programm 09. Februar 2010
 

22:50

bis

00:33

2010-02-09T22:51:31+01:00 2010-02-10T00:33:33+01:00

Laufzeit: 1h 42' · VPS: 22:50

Dreizehn

(Thirteen)
Die 13-jährige Tracy (Evan Rachel Wood) ist ein angepasstes, unscheinbares Mädchen, das die Probleme mit seiner Umgebung, den Mangel an Aufmerksamkeit in der Familie etwa, in sich hineinfrisst und sich heimlich Verletzungen zufügt. Seit der Vater die Familie verlassen hat, lebt sie mit dem älteren Bruder bei der Mutter (Holly Hunter), einer ehemaligen Alkoholikerin, die sich mehr schlecht als recht als Coiffeuse durchschlägt und deren Freund Brady (Jeremy Sisto) ein kokssüchtiger Nichtsnutz ist. Als Tracy an der Highschool die coole, allseits beliebte Evie (Nikki Reed) kennen lernt, hat sie nur noch ein Ziel: in deren Clique aufgenommen zu werden.

Um den Respekt von Evie zu gewinnen, ist sie zu allem bereit, auch dazu Geld zu stehlen, um danach auf wilde Einkaufstour gehen zu können. Fortan imitiert sie Evies Lebens- und Kleiderstil, und die beiden Mädchen werden beste Freundinnen, die alles teilen: Alkohol, Drogen, sexuelle Erfahrungen mit älteren Knaben. Als Tracys Mutter bemerkt, was abgeht, versucht sie verzweifelt ihrer Tochter beizustehen, doch die Entfremdung zwischen ihnen scheint bereits unüberbrückbar.

Die Story von «Thirteen» beruht auf den Erfahrungen von Nikki Reed, die im Film die «böse» Evie verkörpert, im realen Leben aber das «gute» Mädchen war, das auf die schiefe Bahn geriet. Auf Anregung von Catherine Hardwicke, die mit dem Vater von Reed liiert war, schrieb diese mit 13 Jahren ihre Erlebnisse als Drehbuch nieder. Hardwicke - davor erfolgreiche Ausstatterin bei Produktionen wie «Suburbia», «Three Kings» oder «Vanilla Sky» - überarbeitete das Skript und führte erstmals Regie. Entstanden ist ein packendes Stück Kino, das im Gegensatz zu herkömmlichen Teenie-Dramen Hollywood'scher Prägung die Schattenseiten der Jugendrebellion nicht auslässt.

Das nicht nur in den USA aufkommende Phänomen der «Girl Culture» - exzessiver Konsum, Schönheitswahn, Aggressivität, früher Sex und Drogen - wird mit einer fast schon dokumentarischen Unmittelbarkeit mit der Handkamera gefilmt gezeigt. Im Mittelpunkt steht neben den Jugendlichen auch die Mutter, die zu spät realisiert, was mit ihrer Tochter geschieht.

Holly Hunter zeigt als überforderte, alleinerziehende Mutter eine der beachtlichsten Leistung ihrer langen Karriere und zeichnet gleichzeitig als ausführende Produzentin. Evan Rachel Wood verkörpert die 13-jährige Tracy mit einer beeindruckenden Präsenz. Sie begann ihre Schauspielkarriere beim Fernsehen und mit einer kleinen Rolle in «Practical Magic»; seit «Thirteen» war sie in ganz unterschiedlichen Filmen wie «The Missing», «Across the Universe» oder «The Wrestler» zu sehen.

SF zwei zeigt «Thirteen» in Zweikanalton deutsch/englisch.
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Aufbruch zum Shopping Trip

Holly Hunter als Melanie, Evan Rachel Wood als Tracy

ZweikanaltonFür Hörgeschädigte

Spielfilm · GB/US 2003

Um der coolen Evie zu gefallen, beginnt Tracy deren sexy Kleiderstil zu imitieren und Alkohol und Drogen zu konsumieren. Sie begeht auch gelegentlich kleine Ladendiebstähle. In Catherine Hardwickes Regiedebüt «Thirteen» gerät eine 13-Jährige in der Highschool auf die schiefe Bahn, und ihre überforderte Mutter schaut hilflos zu. Stark sind nicht nur Geschichte und Inszenierung, sondern auch die Darstellerinnen dieses etwas anderen Jugenddramas: Holly Hunter als alleinerziehende Mutter und Evan Rachel Wood als ihre Tochter.

Die 13-jährige Tracy (Evan Rachel Wood) ist ein angepasstes, unscheinbares Mädchen, das die Probleme mit seiner Umgebung, den Mangel an Aufmerksamkeit in der Familie etwa, in sich hineinfrisst und sich heimlich Verletzungen zufügt. Seit der Vater die Familie verlassen hat, lebt sie mit dem älteren Bruder bei der Mutter (Holly Hunter), einer ehemaligen Alkoholikerin, die sich mehr schlecht als recht als Coiffeuse durchschlägt und deren Freund Brady (Jeremy Sisto) ein kokssüchtiger Nichtsnutz ist. Als Tracy an der Highschool die coole, allseits beliebte Evie (Nikki Reed) kennen lernt, hat sie nur noch ein Ziel: in deren Clique aufgenommen zu werden.

Um den Respekt von Evie zu gewinnen, ist sie zu allem bereit, auch dazu Geld zu stehlen, um danach auf wilde Einkaufstour gehen zu können. Fortan imitiert sie Evies Lebens- und Kleiderstil, und die beiden Mädchen werden beste Freundinnen, die alles teilen: Alkohol, Drogen, sexuelle Erfahrungen mit älteren Knaben. Als Tracys Mutter bemerkt, was abgeht, versucht sie verzweifelt ihrer Tochter beizustehen, doch die Entfremdung zwischen ihnen scheint bereits unüberbrückbar.

Die Story von «Thirteen» beruht auf den Erfahrungen von Nikki Reed, die im Film die «böse» Evie verkörpert, im realen Leben aber das «gute» Mädchen war, das auf die schiefe Bahn geriet. Auf Anregung von Catherine Hardwicke, die mit dem Vater von Reed liiert war, schrieb diese mit 13 Jahren ihre Erlebnisse als Drehbuch nieder. Hardwicke - davor erfolgreiche Ausstatterin bei Produktionen wie «Suburbia», «Three Kings» oder «Vanilla Sky» - überarbeitete das Skript und führte erstmals Regie. Entstanden ist ein packendes Stück Kino, das im Gegensatz zu herkömmlichen Teenie-Dramen Hollywood'scher Prägung die Schattenseiten der Jugendrebellion nicht auslässt.

Das nicht nur in den USA aufkommende Phänomen der «Girl Culture» - exzessiver Konsum, Schönheitswahn, Aggressivität, früher Sex und Drogen - wird mit einer fast schon dokumentarischen Unmittelbarkeit mit der Handkamera gefilmt gezeigt. Im Mittelpunkt steht neben den Jugendlichen auch die Mutter, die zu spät realisiert, was mit ihrer Tochter geschieht.

Holly Hunter zeigt als überforderte, alleinerziehende Mutter eine der beachtlichsten Leistung ihrer langen Karriere und zeichnet gleichzeitig als ausführende Produzentin. Evan Rachel Wood verkörpert die 13-jährige Tracy mit einer beeindruckenden Präsenz. Sie begann ihre Schauspielkarriere beim Fernsehen und mit einer kleinen Rolle in «Practical Magic»; seit «Thirteen» war sie in ganz unterschiedlichen Filmen wie «The Missing», «Across the Universe» oder «The Wrestler» zu sehen.

SF zwei zeigt «Thirteen» in Zweikanalton deutsch/englisch.

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