05:25
05:54
Laufzeit: 25' · Wiederholung vom 16.12.2009 · VPS: 05:30
Reporter - In geheimer Mission - Mitglieder von P-26 brechen ihr Schweigen
Eine Reportage von Patrick Schellenberg
1990 flog die Organisation nach 50 Jahren im Zuge der Fichenaffäre auf. Schnell entstand in der Öffentlichkeit das Bild einer illegalen Geheimarmee gefährlicher Guerillakämpfer - eine Darstellung, der die ehemaligen Mitglieder heftig widersprechen. Oder besser: Sie hätten widersprochen. Denn sie durften nicht reden.
Vor wenigen Wochen hob der Bundesrat ihre Schweigepflicht nach beinahe 69 Jahren auf. Nun wollen sie das Zerrbild, das noch immer in den Köpfen haftet, endlich korrigieren. In der Reportage von Patrick Schellenberg erzählen sie, wie die Arbeit für P-26 wirklich war. Zu Wort kommt auch «Veronika». Hinter dem P-26-Tarnnamen verbirgt sich eine bekannte Schaffhauser Politikerin, die im Film erstmals an die Öffentlichkeit tritt.

v.l. Hans-Rudolf Strasser und Efrem Cattelan (Copyright: SF/Oscar Alessio)
Info / Dokumentation · CH 2009
Die Mitglieder der Geheimorganisation P-26 trainierten in Bunkern, kommunizierten mit chiffriertem Funk und wurden in konspirativer Lebensführung geschult. Ihr Auftrag: den Widerstand im Falle einer feindlichen Besetzung der Schweiz zu planen und vorzubereiten.
1990 flog die Organisation nach 50 Jahren im Zuge der Fichenaffäre auf. Schnell entstand in der Öffentlichkeit das Bild einer illegalen Geheimarmee gefährlicher Guerillakämpfer - eine Darstellung, der die ehemaligen Mitglieder heftig widersprechen. Oder besser: Sie hätten widersprochen. Denn sie durften nicht reden.
Vor wenigen Wochen hob der Bundesrat ihre Schweigepflicht nach beinahe 69 Jahren auf. Nun wollen sie das Zerrbild, das noch immer in den Köpfen haftet, endlich korrigieren. In der Reportage von Patrick Schellenberg erzählen sie, wie die Arbeit für P-26 wirklich war. Zu Wort kommt auch «Veronika». Hinter dem P-26-Tarnnamen verbirgt sich eine bekannte Schaffhauser Politikerin, die im Film erstmals an die Öffentlichkeit tritt.
