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TV-Programm 10. Februar 2010
 

22:50

bis

01:14

2010-02-10T22:58:03+01:00 2010-02-11T01:14:51+01:00

Laufzeit: 2h 16' · VPS: 22:50

Miracle - Das Wunder von Lake Placid

(Miracle)
An den Olympischen Winterspielen des Jahres 1980 in Lake Placid schreiben US-Sportler nicht nur Eishockeygeschichte, sondern entfachen in ihren verdrossenen Landsleuten neuen Enthusiasmus. In der Ära nach Watergate-Skandal und Ölkrise übernimmt Herb Brooks (Kurt Russell) das US-amerikanische Eishockeyteam, dem keinerlei Chancen eingeräumt werden, an diesem Turnier gegen die als unbesiegbar geltenden Russen zu bestehen. Brooks schwebt eine neue Philosophie des Hockeys vor, welche die Stärken des amerikanischen und osteuropäischen Spiels vereint und dem Kollektiv den Vorzug gegenüber einzelnen Stars gibt.

Um dem bunt zusammengewürfelten Haufen seine Vorstellungen zu vermitteln, ist der Coach zu einem rigiden Führungsstil gezwungen, der ihm ebenso schwer fällt wie die undankbare Aufgabe, das Kader um pflichteifrige, jedoch überzählige Spieler zu verkleinern. Darunter hat auch Brooks Ehefrau Patty (Patricia Clarkson) zu leiden, die den Feuereifer des Trainers mit Sorge beobachtet. Als sich die Auswahl amerikanischer Eishockeycracks in den ersten Spielen als tüchtig erweist, ist Herb Brooks unvermittelt mit einer zusätzlichen Herausforderung konfrontiert: den übersteigerten Erwartungen des Publikums nämlich, das sich vom Spiel gegen Russland nicht nur einen sportlichen Triumph erhofft, sondern eine Demonstration der Überlegenheit des American Way of Life über den bedrohlichen Gegner im Kalten Krieg.

Kurz vor den diesjährigen Olympischen Winterspielen in Vancouver, an denen sich ausnahmsweise und als besondere Attraktion auch Spieler aus der NHL beteiligen, beschwört dieser Sportfilm eine Sternstunde des US-amerikanischen Eishockeys. So mitreissend die Sportszenen geraten sind, so nachvollziehbar vermittelt Regisseur Gavin O'Connor auch die brenzlige Situation, in der sich das Team behauptete, und die übersteigerten Erwartungen, die an die Sportler gestellt wurden. Die jugendlichen Darsteller sind überwiegend schauspielerische Novizen, wobei Stürmer Buzz Schneider von seinem eigenen Sohn verkörpert wird. In der Rolle des legendären Herb Brooks bietet Kurt Russell einen ausgewogenen und von Understatement geprägten Auftritt. Einzig seine schrill gemusterten Hosen mögen da noch mehr Aufmerksamkeit zu erheischen.

Der auf markige Mannsbilder abonnierte Schauspieler Kurt Russell war zuletzt in «Death Proof» als Frauenhasser mit mörderischem Flitzer zu sehen. Um ein Auto drehte sich auch sein bislang letzter Streifen, «Cutlass», der in der Schweiz allerdings nicht in die Kinos kam. Es handelt sich dabei um das Regie- und Drehbuchdebüt seiner Ziehtochter Kate Hudson («The Skeleton Key»), und Russell gab darin sinnigerweise einen Familienvater. Nach der Tochter kommt nun die Ehefrau zum Zug: 2010 soll Kurt Russell in «Ashes to Ashes», einer Regiearbeit von Goldie Hawn, einen seiner spärlicher gewordenen Auftritte absolvieren - gedreht wird in Indien.
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Flinker Angriff

Michael Mantenuto als Jack O'Callahan, Billy Schneider als Buzz Schneider, Chris Koch als Mark Pavelich

ZweikanaltonFür Hörgeschädigte

Spielfilm · US 2004

An den Olympischen Winterspielen von Lake Placid tritt Trainer Herb Brooks anno 1980 mit einer Mannschaft an, der nur unbedeutendes Potenzial beschieden wird. Gegen das grotesk übermächtige Team aus Russland führt der Coach seine unerschrockenen Spieler zu einem Sieg, der weit über die Hockeyarena hinausstrahlt. Gavin O'Connors Eishockeyfilm bietet mitreissende Action und einen Einblick in die angespannte Situation der Mannschaft, die unvermittelt zur Partei im Kalten Krieg hochgespielt wurde. In der Rolle des Herb Brooks führt und feuert Kurt Russell seine Mannschaft an.

An den Olympischen Winterspielen des Jahres 1980 in Lake Placid schreiben US-Sportler nicht nur Eishockeygeschichte, sondern entfachen in ihren verdrossenen Landsleuten neuen Enthusiasmus. In der Ära nach Watergate-Skandal und Ölkrise übernimmt Herb Brooks (Kurt Russell) das US-amerikanische Eishockeyteam, dem keinerlei Chancen eingeräumt werden, an diesem Turnier gegen die als unbesiegbar geltenden Russen zu bestehen. Brooks schwebt eine neue Philosophie des Hockeys vor, welche die Stärken des amerikanischen und osteuropäischen Spiels vereint und dem Kollektiv den Vorzug gegenüber einzelnen Stars gibt.

Um dem bunt zusammengewürfelten Haufen seine Vorstellungen zu vermitteln, ist der Coach zu einem rigiden Führungsstil gezwungen, der ihm ebenso schwer fällt wie die undankbare Aufgabe, das Kader um pflichteifrige, jedoch überzählige Spieler zu verkleinern. Darunter hat auch Brooks Ehefrau Patty (Patricia Clarkson) zu leiden, die den Feuereifer des Trainers mit Sorge beobachtet. Als sich die Auswahl amerikanischer Eishockeycracks in den ersten Spielen als tüchtig erweist, ist Herb Brooks unvermittelt mit einer zusätzlichen Herausforderung konfrontiert: den übersteigerten Erwartungen des Publikums nämlich, das sich vom Spiel gegen Russland nicht nur einen sportlichen Triumph erhofft, sondern eine Demonstration der Überlegenheit des American Way of Life über den bedrohlichen Gegner im Kalten Krieg.

Kurz vor den diesjährigen Olympischen Winterspielen in Vancouver, an denen sich ausnahmsweise und als besondere Attraktion auch Spieler aus der NHL beteiligen, beschwört dieser Sportfilm eine Sternstunde des US-amerikanischen Eishockeys. So mitreissend die Sportszenen geraten sind, so nachvollziehbar vermittelt Regisseur Gavin O'Connor auch die brenzlige Situation, in der sich das Team behauptete, und die übersteigerten Erwartungen, die an die Sportler gestellt wurden. Die jugendlichen Darsteller sind überwiegend schauspielerische Novizen, wobei Stürmer Buzz Schneider von seinem eigenen Sohn verkörpert wird. In der Rolle des legendären Herb Brooks bietet Kurt Russell einen ausgewogenen und von Understatement geprägten Auftritt. Einzig seine schrill gemusterten Hosen mögen da noch mehr Aufmerksamkeit zu erheischen.

Der auf markige Mannsbilder abonnierte Schauspieler Kurt Russell war zuletzt in «Death Proof» als Frauenhasser mit mörderischem Flitzer zu sehen. Um ein Auto drehte sich auch sein bislang letzter Streifen, «Cutlass», der in der Schweiz allerdings nicht in die Kinos kam. Es handelt sich dabei um das Regie- und Drehbuchdebüt seiner Ziehtochter Kate Hudson («The Skeleton Key»), und Russell gab darin sinnigerweise einen Familienvater. Nach der Tochter kommt nun die Ehefrau zum Zug: 2010 soll Kurt Russell in «Ashes to Ashes», einer Regiearbeit von Goldie Hawn, einen seiner spärlicher gewordenen Auftritte absolvieren - gedreht wird in Indien.

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