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TV-Programm 26. Januar 2012
 

20:05

bis

20:55

2012-01-26T20:04:40+01:00 2012-01-26T20:55:59+01:00

Laufzeit: 51' · VPS: 20:05

DOK

Narben der Gewalt - Basler Ultras und ihre Schlägerkarrieren 1990 bis 2011

1990 lernte Filmautor Alain Godet eine Gruppe junger Männer kennen. Ultras nannten sie sich, waren Fans der FC Basel und in der Stadt als üble Schläger bekannt und gefürchtet.



Godet filmte über all die Jahre mit Nevio, Frosch, Gök und Jimmy, die damals zum harten Kern gehört hatten. Sie waren voller Hass, ihre Haut übersät von Totenkopf-Tattoos, Schreckensmasken der Gewalt - keiner von ihnen, der nicht schwere Körperverletzung begangen oder Stadionverbot erhalten hatte.



Nun, über zwanzig Jahre später, willigten die Ultras - inzwischen alle weit über vierzig - ein, Rechenschaft über ihre Schlägerkarrieren abzulegen. Woher stammte ihre Aggression? Welche seelischen Verletzungen verbergen sich dahinter?



Behutsam destilliert Godet eine Anatomie der Gewalttätigkeit heraus, die dem Publikum manchmal den Atem stocken lässt - aber ihm auch ein Stück Verständnis abringt für das Leben von Jimmy, Gök, Frosch und Nevio.
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Jimmy von den «Basler Ultras»

(Copyright SRF/Oscar Alessio)

Für Hörgeschädigte

Info / Dokumentation · CH 2011

Ultras nannten sie sich, waren Fans des FC Basel und in der Stadt als üble Gewalttäter bekannt und gefürchtet. Voller Hass und Aggression hatten sie ihre Haut mit Totenkopf-Tattoos zu einem Schlachtfeld gemacht. Das Faustrecht bestimmte ihr Leben. Wie konnte es dazu kommen? Filmautor Alain Godet hat Nevio, Frosch, Gök und Jimmy 20 Jahre lang begleitet und ihre Schlägerkarrieren aufgezeichnet.

1990 lernte Filmautor Alain Godet eine Gruppe junger Männer kennen. Ultras nannten sie sich, waren Fans der FC Basel und in der Stadt als üble Schläger bekannt und gefürchtet.



Godet filmte über all die Jahre mit Nevio, Frosch, Gök und Jimmy, die damals zum harten Kern gehört hatten. Sie waren voller Hass, ihre Haut übersät von Totenkopf-Tattoos, Schreckensmasken der Gewalt - keiner von ihnen, der nicht schwere Körperverletzung begangen oder Stadionverbot erhalten hatte.



Nun, über zwanzig Jahre später, willigten die Ultras - inzwischen alle weit über vierzig - ein, Rechenschaft über ihre Schlägerkarrieren abzulegen. Woher stammte ihre Aggression? Welche seelischen Verletzungen verbergen sich dahinter?



Behutsam destilliert Godet eine Anatomie der Gewalttätigkeit heraus, die dem Publikum manchmal den Atem stocken lässt - aber ihm auch ein Stück Verständnis abringt für das Leben von Jimmy, Gök, Frosch und Nevio.

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