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TV-Programm 24. Februar 2012
 

03:50

bis

05:49

2012-02-24T03:50:31+01:00 2012-02-24T05:49:23+01:00

Laufzeit: 1h 59' · VPS: 03:40

Der Knochenmann

Der frühere Wiener Polizist Brenner (Joseph Hader) ist neuerdings im Inkassowesen tätig. Von seinem alten Freund Berti (Simon Schwarz) losgeschickt, soll er dem Künstler Horvath, der beim Abbezahlen des geleasten Autos schwer im Verzug ist, den Wagen abnehmen und nach Wien zurückführen.



Auf Umwegen landet Brenner schliesslich in der tiefsten Provinz, im bergigen Klöch, wo er Horvaths Wagen vor der bei jung und alt beliebten Backhendl-Station Löschenkohl sichtet. Vom Künstler fehlt jede Spur, weshalb sich Brenner erst einmal im Gasthof festsetzt, obwohl ihm dort nur Missmut und Argwohn entgegenschlägt. Brenner wäre aber nicht Brenner, liesse er sich davon einfach vertreiben. Mit seinem detektivischen Gespür, über das er einst verfügte, ist es allerdings nicht mehr weit her. So bleibt der lädierte Exschnüffler einfach sitzen und wartet, bis sich die Abgründe öffnen.



Und siehe da: Die lokale Bevölkerung tut alles, um sich das Provinzleben so unerträglich wie möglich zu gestalten. Es regieren Missgunst und Hass, und das Löschenkohl dient als Drehscheibe, in der sich die verkorksten Lebensentwürfe kreuzen. Im Backhendl-Restaurant werden aber nicht nur Gäste verköstigt. Im Keller wird mittels Knochenmühle aus dem anfallenden Müll auch gleich das Futter für die zuliefernde Geflügelfarm produziert.



Brenner beobachtet die Nahrungsmittelkette im Löschenkohl zunächst mit einer Mischung aus Faszination und Angewidertsein. Später wird er Zeuge, wie sich der alte Löschenkohl (Sepp Bierbichler) und sein Sohn Paul (Christoph Luser) heftig streiten. Als sich Brenner dann zu allem Unheil auch noch in Pauls Frau Birgit (Birgit Minichmayr) verliebt, ist er längst in eine Geschichte hinein gezogen worden, die ihn Kopf, Kragen und den kleinen Finger kosten könnte.
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Gestillte Begierde

Birgit Minichmayr als Birgit, Josef Hader als Brenner (Copyright SRF/Frenetic Films)

Spielfilm · AT 2009

Wiener Expolizist Brenner ist für Freund Berti auf der Suche nach einem säumigen Schuldner. Als er dieses Mannes im Flachland nicht habhaft werden kann, macht sich Brenner auf in die tiefste Provinz des Berglandes. Die Spur führt zu einem Backhendl-Restaurant, wo das Auto des Gesuchten steht. Doch statt den Säumigen zu finden verliebt sich Brenner in die Köchin, die mit einem anderen verheiratet ist. Ohne viel Zutun stolpert Brenner in ein Karussell des Todes, in dessen Zentrum der alte Wirt Löschenkohl zu stehen scheint, bei dem nicht nur Geflügel in die Knochenmühle wandert. Die dritte Verfilmung eines «Brenner»-Krimis mit Joseph Hader in der Titelrolle besticht durch rabenschwarzen Humor und absurde Wendungen. Der unvergleichliche Sepp Bierbichler in der Rolle des finsteren Backhendl-Wirts macht die Posse endgültig zum abgründigen Vergnügen, das lange nachhallt.

Der frühere Wiener Polizist Brenner (Joseph Hader) ist neuerdings im Inkassowesen tätig. Von seinem alten Freund Berti (Simon Schwarz) losgeschickt, soll er dem Künstler Horvath, der beim Abbezahlen des geleasten Autos schwer im Verzug ist, den Wagen abnehmen und nach Wien zurückführen.



Auf Umwegen landet Brenner schliesslich in der tiefsten Provinz, im bergigen Klöch, wo er Horvaths Wagen vor der bei jung und alt beliebten Backhendl-Station Löschenkohl sichtet. Vom Künstler fehlt jede Spur, weshalb sich Brenner erst einmal im Gasthof festsetzt, obwohl ihm dort nur Missmut und Argwohn entgegenschlägt. Brenner wäre aber nicht Brenner, liesse er sich davon einfach vertreiben. Mit seinem detektivischen Gespür, über das er einst verfügte, ist es allerdings nicht mehr weit her. So bleibt der lädierte Exschnüffler einfach sitzen und wartet, bis sich die Abgründe öffnen.



Und siehe da: Die lokale Bevölkerung tut alles, um sich das Provinzleben so unerträglich wie möglich zu gestalten. Es regieren Missgunst und Hass, und das Löschenkohl dient als Drehscheibe, in der sich die verkorksten Lebensentwürfe kreuzen. Im Backhendl-Restaurant werden aber nicht nur Gäste verköstigt. Im Keller wird mittels Knochenmühle aus dem anfallenden Müll auch gleich das Futter für die zuliefernde Geflügelfarm produziert.



Brenner beobachtet die Nahrungsmittelkette im Löschenkohl zunächst mit einer Mischung aus Faszination und Angewidertsein. Später wird er Zeuge, wie sich der alte Löschenkohl (Sepp Bierbichler) und sein Sohn Paul (Christoph Luser) heftig streiten. Als sich Brenner dann zu allem Unheil auch noch in Pauls Frau Birgit (Birgit Minichmayr) verliebt, ist er längst in eine Geschichte hinein gezogen worden, die ihn Kopf, Kragen und den kleinen Finger kosten könnte.

Ab 16 Jahren

Mit
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Drehbuch:
Musik:
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Schnitt: