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TV-Programm 21. März 2010
 

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bis

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2010-03-21T00:15:38+01:00 2010-03-21T02:51:06+01:00

Laufzeit: 2h 36' · VPS: 00:55

1900 - 1. Teil: Gewalt, Macht, Leidenschaft

(Novecento / 1900)
An einem Sommertag im Jahr 1900 werden auf demselben Gut in der norditalienischen Region Emilia-Romagna die beiden Knaben Alfredo und Olmo geboren. Alfredo (Robert de Niro) ist Enkel des Gutsherren (Burt Lancaster); Olmo (Gérard Depardieu) ist Enkel des einfachen Vorarbeiters Leo Dalcò (Sterling Hayden). Obwohl die beiden Grossväter gemeinsam auf das Wohl ihrer Enkel anstossen, ist es aufgrund der Klassenunterschiede ausgemachte Sache, dass der beiden Knaben Lebensläufe sehr unterschiedlich verlaufen werden: So soll Alfredo Offizier und Gutsherr werden, während Olmo ihm, wie zuvor schon der Vater und Grossvater, dienen sollen.

Grosse Veränderungen im sozialen Gefüge Italiens bringen der Erste Weltkrieg, der erste Landarbeiterstreik sowie die Weltwirtschaftskrise. Olmo wird nach seiner Rückkehr aus dem Krieg politisch aktiv und engagiert sich, zusammen mit der gleichfalls sozial eingestellten Lehrerin Anita Foschi (Stefania Sandrelli) für die Kommunisten. Alfredo dagegen vergnügt sich als Bohémien in der Stadt. Nach dem Tod seines autoritären Vaters übernimmt er das Gut und den Titel. Zwar verachtet er wie viele Grossbürgerliche den Faschismus Mussolinis, das hindert ihn aber nicht daran, den sadistischen Faschisten und Kommunistenfresser Attila (Donald Sutherland) als Gutsverwalter einzusetzen. Zwischen Alfredo und Olmo steht die undurchschaubare Ada (Dominique Sanda), die schliesslich den neuen Gutsherren heiratet, gelichzeitig aber mit den politischen Zielen des Sozialisten Olmo sympathisiert.

In «1900 - 1. Teil: Gewalt, Macht, Leidenschaft» erzählt Regisseur Bernardo Bertolucci («Der letzte Kaiser»), wie sich in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts die Klassengegensätze in Italien zuspitzen und wie die Herren des alten Systems Italien mit ihrer Unterstützung für die Faschisten in ein Schlachtfeld der Ideologien verwandeln. Faszinierend sind neben der Kameraarbeit Vittorio Storaros («Apocalypse Now») auch die Leistungen der Darsteller, allen voran jene de Niros, Depardieus, Lancasters und Sutherlands. Ausnahmemusiker Ennio Morricone schuf für «1900» eine seiner besten Filmkompositionen.
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Verliebt

Dominique Sanda als Ada Fiastri Paulhan, Robert De Niro als Ottavio Berlinghieri

zweisprachig

Spielfilm · FR/IT 1976

Mit «1900» schuf Bernardo Bertolucci einen monumental angelegten Zweiteiler über die Geschichte Italiens seit der vorletzten Jahrhundertwende. Die Lebensgeschichten zweier ungleicher Freunde, die beide 1900 in verschiedenen Gesellschaftsklassen geboren werden, aber auf demselben Landgut aufwachsen, zeichnet Bertolucci in faszinierenden, oftmals lyrisch inspirierten Bildern nach. Robert de Niro spielt den Sohn der Herrschaft, Gérard Depardieu das Kind von Landarbeitern. Die beiden werden dabei zu Exponenten jener Bewegungen gemacht - Faschismus und Kommunismus -, die Italien im letzten Jahrhundert nachhaltig geprägt haben. Neben den beiden Stars sind Donald Sutherland, Burt Lancaster und Dominique Sanda in weiteren Hauptrollen zu sehen. Hinter der Kamera stand «Apocalypse Now»-Magier Vittorio Storaro; die Filmmusik komponierte Ennio Morricone. Das Schweizer Fernsehen zeigt den Zweiteiler anlässlich des 70. Geburtstags von Bernardo Bertolucci. Teil zwei folgt am 20. März 2010, 00.50 Uhr.

An einem Sommertag im Jahr 1900 werden auf demselben Gut in der norditalienischen Region Emilia-Romagna die beiden Knaben Alfredo und Olmo geboren. Alfredo (Robert de Niro) ist Enkel des Gutsherren (Burt Lancaster); Olmo (Gérard Depardieu) ist Enkel des einfachen Vorarbeiters Leo Dalcò (Sterling Hayden). Obwohl die beiden Grossväter gemeinsam auf das Wohl ihrer Enkel anstossen, ist es aufgrund der Klassenunterschiede ausgemachte Sache, dass der beiden Knaben Lebensläufe sehr unterschiedlich verlaufen werden: So soll Alfredo Offizier und Gutsherr werden, während Olmo ihm, wie zuvor schon der Vater und Grossvater, dienen sollen.

Grosse Veränderungen im sozialen Gefüge Italiens bringen der Erste Weltkrieg, der erste Landarbeiterstreik sowie die Weltwirtschaftskrise. Olmo wird nach seiner Rückkehr aus dem Krieg politisch aktiv und engagiert sich, zusammen mit der gleichfalls sozial eingestellten Lehrerin Anita Foschi (Stefania Sandrelli) für die Kommunisten. Alfredo dagegen vergnügt sich als Bohémien in der Stadt. Nach dem Tod seines autoritären Vaters übernimmt er das Gut und den Titel. Zwar verachtet er wie viele Grossbürgerliche den Faschismus Mussolinis, das hindert ihn aber nicht daran, den sadistischen Faschisten und Kommunistenfresser Attila (Donald Sutherland) als Gutsverwalter einzusetzen. Zwischen Alfredo und Olmo steht die undurchschaubare Ada (Dominique Sanda), die schliesslich den neuen Gutsherren heiratet, gelichzeitig aber mit den politischen Zielen des Sozialisten Olmo sympathisiert.

In «1900 - 1. Teil: Gewalt, Macht, Leidenschaft» erzählt Regisseur Bernardo Bertolucci («Der letzte Kaiser»), wie sich in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts die Klassengegensätze in Italien zuspitzen und wie die Herren des alten Systems Italien mit ihrer Unterstützung für die Faschisten in ein Schlachtfeld der Ideologien verwandeln. Faszinierend sind neben der Kameraarbeit Vittorio Storaros («Apocalypse Now») auch die Leistungen der Darsteller, allen voran jene de Niros, Depardieus, Lancasters und Sutherlands. Ausnahmemusiker Ennio Morricone schuf für «1900» eine seiner besten Filmkompositionen.

Ab 16 Jahren

zweisprachig de / en

Mit
Regie:
Drehbuch:
Musik:
Kamera: