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TV-Programm 15. März 2010
 

22:55

bis

23:45

2010-03-15T22:56:23+01:00 2010-03-15T23:45:47+01:00

Laufzeit: 49' · VPS: 22:50

DOK

Die Hölle nach dem Krieg - Irak-Veteranen erzählen

2003 schickte die USA das Zweiten Battalion des 23. Marine-Regiments als erste Reserve-Einheit in den Irak-Krieg. Die Reservisten kehrten auch als Erste von der Front wieder in die Heimat zurück. Zu ihnen gehören Mark, Matt, Earl und Chris. Sie sind froh und erleichtert, in ihr altes Leben zurückkehren zu können, merken aber bald, dass alles anders ist.

Mark will lange nicht zugeben, dass ihn seine Kriegserinnerungen belasteten. Doch als ihn seine Freundin plötzlich verlässt, versinkt er in tiefe Depressionen. - Matt bekommt kurz nach seiner Heimkehr als Diagnose «posttraumatisches Stress-Syndrom». Doch die Therapie bringt ihm keine Erleichterung. Er beschliesst, in der Abgeschiedenheit der Wüste mit gefährdeten Jugendlichen zu arbeiten.

Der strenggläubige Earl wird von seiner Kirche für einen Missionseinsatz nach Afrika geschickt. Dort versucht er, seine quälenden Erinnerungen im Alkohol zu ertränken. Er muss seinen Einsatz vorzeitig abbrechen. - Chris will ein normales Leben führen, heiraten und viele Kinder haben. Aber er findet sich zu Hause nicht zurecht, fühlt sich unverstanden und allein. Schliesslich geht er freiwillig an die Front zurück und hofft, dort den Tod zu finden.

Vier Jahre lang hat die Dokumentarfilmerin Chantelle Squires die jungen Soldaten auf ihrem langen und schwierigen Weg zurück in ihre Familie und in die Gesellschaft begleitet. Ihre Schicksale stehen für das tausender Irak-Veteranen, die nach ihrer Heimkehr mit grossen seelischen Problemen kämpfen, oft aber aus Stolz und Angst vor Stigmatisierung keine Hilfe suchen und den Boden unter ihren Füssen verlieren.
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Das Erlebte verarbeiten

Irakveteranen

Für Hörgeschädigte

Info / Dokumentation · 2008

In Irak kämpften junge US-Soldaten für Freiheit und Demokratie. Heute ringen sie damit, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Viele Irak-Veteranen leiden nach ihrer Heimkehr unter massiven psychischen Problemen und haben grosse Mühe, zu Hause wieder Fuss zu fassen. Der «DOK»-Film «Die Hölle nach dem Krieg» zeigt eindrücklich, welche Schwierigkeiten vier junge US-Soldaten bei ihrer Wiedereingliederung in Familie und Gesellschaft erleben.

2003 schickte die USA das Zweiten Battalion des 23. Marine-Regiments als erste Reserve-Einheit in den Irak-Krieg. Die Reservisten kehrten auch als Erste von der Front wieder in die Heimat zurück. Zu ihnen gehören Mark, Matt, Earl und Chris. Sie sind froh und erleichtert, in ihr altes Leben zurückkehren zu können, merken aber bald, dass alles anders ist.

Mark will lange nicht zugeben, dass ihn seine Kriegserinnerungen belasteten. Doch als ihn seine Freundin plötzlich verlässt, versinkt er in tiefe Depressionen. - Matt bekommt kurz nach seiner Heimkehr als Diagnose «posttraumatisches Stress-Syndrom». Doch die Therapie bringt ihm keine Erleichterung. Er beschliesst, in der Abgeschiedenheit der Wüste mit gefährdeten Jugendlichen zu arbeiten.

Der strenggläubige Earl wird von seiner Kirche für einen Missionseinsatz nach Afrika geschickt. Dort versucht er, seine quälenden Erinnerungen im Alkohol zu ertränken. Er muss seinen Einsatz vorzeitig abbrechen. - Chris will ein normales Leben führen, heiraten und viele Kinder haben. Aber er findet sich zu Hause nicht zurecht, fühlt sich unverstanden und allein. Schliesslich geht er freiwillig an die Front zurück und hofft, dort den Tod zu finden.

Vier Jahre lang hat die Dokumentarfilmerin Chantelle Squires die jungen Soldaten auf ihrem langen und schwierigen Weg zurück in ihre Familie und in die Gesellschaft begleitet. Ihre Schicksale stehen für das tausender Irak-Veteranen, die nach ihrer Heimkehr mit grossen seelischen Problemen kämpfen, oft aber aus Stolz und Angst vor Stigmatisierung keine Hilfe suchen und den Boden unter ihren Füssen verlieren.

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