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TV-Programm 07. Mai 2009
 

20:05

bis

20:59

2009-05-07T20:07:27+02:00 2009-05-07T20:59:18+02:00

Laufzeit: 52' · VPS: 20:05

DOK

Sherpas - Die wahren Helden am Everest I - (1)

Wenn westliche Bergsteiger vom Everest zurückkommen, dann erzählen sie von den Strapazen, von ihrem Triumph, vom Sieg über sich selber, von der Natur und von der Göttin Miyo Langsangma, die ihnen erlaubt hat, ihren Everest zu besteigen. Sie erzählen über die Sherpas, die ihnen immer lächelnd geholfen haben; die Sherpas, welche sich nie etwas von den Strapazen haben anmerken lassen - ja, sogar Freundschaften seien entstanden mit den freundlichen Leuten aus dem Solo Khumbu.

Doch wer sind diese Sherpas wirklich? Was fühlen sie, wenn sie auf eine Expedition aufbrechen? Was verbirgt sich hinter ihrem Lächeln? Das sind Fragen, welche sich wohl die wenigsten westlichen Bergsteiger stellen. Es sind die Fragen, die im Film «Sherpas - Die wahren Helden am Everest» gestellt und beantwortet werden - und dadurch erscheint das Höhenbergsteigen, das sonst vorwiegend von westlicher Sichtweise geprägt ist, in einem andern Licht.

Der Film beginnt im Dorf Thamo im Solu Khumbu, wo viele Sherpas mit ihren Familien leben. Lange bevor die Expeditionen ankommen, beginnt die Vorarbeit am Berg. Sie machen den berühmten Khumbu-Eisfall begehbar, richten die Lager ein. Erst dann kommen die westlichen Bergsteiger ins Spiel. Der dreiteilige «DOK»-Film beobachtet - aus der Sicht der Sherpas - eine Expedition, vorwiegend mit Schweizer Teilnehmern unter der Leitung des erfahrenen Bergführers Kari Kobler. Sherpas haben die Expedition in extremer Höhe mit der Kamera festgehalten. Sie drehen auch dann, als sie die Expeditionsteilnehmer in die Todeszone hinaufbringen und ihnen dazu verhelfen, den Traum von der Mount-Everest-Besteigung zu verwirklichen. Am Berg, insbesondere als die Sherpas auf die Bergsteiger aus dem Westen warten, erzählen sie auch ihre persönlichen Geschichten.

Produzent Frank Senn hat das Projekt im Laufe der letzten fünf Jahre gemeinsam mit Hari Thapa, einem nepalesischen Produzenten, entwickelt. Die Dokumentarfilmerin Marianne Pletscher hatte Hari Thapa mit Frank Senn zusammengeführt. Hari Thapa führte dann unzählige Gespräche mit Sherpas, in enger Zusammenarbeit mit dem DOK-Team. Frank Senn recherchierte selber im Gebiet der Sherpas im Solo Khumbu und trieb das Projekt gemeinsam mit Hari Thapa voran. Mit im Team ist der ehemalige Redaktionsleiter DOK, Otto C. Honegger, der dieses gewaltige Projekt förderte und unterstützte und als Koautor auch inhaltlich mitbegleitete.

«Sherpas - Die wahren Helden am Everest» ist ein Film, in dem sich die Bergbewohner öffnen. Es ist nicht einfach für die Sherpas, über ihre Gefühle zu reden, denn sie sind abhängig von den mächtigen Agenturen und den westlichen Bergsteigern. Wohl deshalb wurde noch nie ein Film über sie gemacht. Mit dem Nepalesen Hari Thapa war dies nun erstmals möglich, denn er ist einer von ihnen.

«Sherpas - Die wahren Helden am Everest» ist eine interkulturelle Zusammenarbeit zwischen nepalesischen und westlichen Kamerateams. Einerseits geht es um das schweizerische Expeditionsteam, anderseits vor allem um die Arbeit, die Ansichten und Gefühle der Sherpas. Bis ins Basislager und bis auf 6000 Meter über Meer haben die SF-Teams gemeinsam mit Sherpa- und Nepali-Kameraleuten gedreht, in grossen Höhe kamen nur noch die Sherpa-Kameraleute zum Einsatz.
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Das Basislager am Mount Everest mit dem Khumbu-Eisfall

Für Hörgeschädigte

Info / Dokumentation · 2009

SF 1 zeigt mit «Sherpas - Die wahren Helden am Everest» eine dreiteilige Dokumentation der besonderen Art über eine Expedition am Mount Everest. Einheimische Nepalesen und Sherpas filmten die Realität der Sherpas und bringen damit ihre eigene Sichtweise ein, während die SF-Reporter das gesamte Unternehmen beobachteten. Führende Produzenten der interkulturellen Zusammenarbeit sind Frank Senn (SF DOK) und Hari Thapa (Nepal) gemeinsam mit Otto C. Honegger.

Wenn westliche Bergsteiger vom Everest zurückkommen, dann erzählen sie von den Strapazen, von ihrem Triumph, vom Sieg über sich selber, von der Natur und von der Göttin Miyo Langsangma, die ihnen erlaubt hat, ihren Everest zu besteigen. Sie erzählen über die Sherpas, die ihnen immer lächelnd geholfen haben; die Sherpas, welche sich nie etwas von den Strapazen haben anmerken lassen - ja, sogar Freundschaften seien entstanden mit den freundlichen Leuten aus dem Solo Khumbu.

Doch wer sind diese Sherpas wirklich? Was fühlen sie, wenn sie auf eine Expedition aufbrechen? Was verbirgt sich hinter ihrem Lächeln? Das sind Fragen, welche sich wohl die wenigsten westlichen Bergsteiger stellen. Es sind die Fragen, die im Film «Sherpas - Die wahren Helden am Everest» gestellt und beantwortet werden - und dadurch erscheint das Höhenbergsteigen, das sonst vorwiegend von westlicher Sichtweise geprägt ist, in einem andern Licht.

Der Film beginnt im Dorf Thamo im Solu Khumbu, wo viele Sherpas mit ihren Familien leben. Lange bevor die Expeditionen ankommen, beginnt die Vorarbeit am Berg. Sie machen den berühmten Khumbu-Eisfall begehbar, richten die Lager ein. Erst dann kommen die westlichen Bergsteiger ins Spiel. Der dreiteilige «DOK»-Film beobachtet - aus der Sicht der Sherpas - eine Expedition, vorwiegend mit Schweizer Teilnehmern unter der Leitung des erfahrenen Bergführers Kari Kobler. Sherpas haben die Expedition in extremer Höhe mit der Kamera festgehalten. Sie drehen auch dann, als sie die Expeditionsteilnehmer in die Todeszone hinaufbringen und ihnen dazu verhelfen, den Traum von der Mount-Everest-Besteigung zu verwirklichen. Am Berg, insbesondere als die Sherpas auf die Bergsteiger aus dem Westen warten, erzählen sie auch ihre persönlichen Geschichten.

Produzent Frank Senn hat das Projekt im Laufe der letzten fünf Jahre gemeinsam mit Hari Thapa, einem nepalesischen Produzenten, entwickelt. Die Dokumentarfilmerin Marianne Pletscher hatte Hari Thapa mit Frank Senn zusammengeführt. Hari Thapa führte dann unzählige Gespräche mit Sherpas, in enger Zusammenarbeit mit dem DOK-Team. Frank Senn recherchierte selber im Gebiet der Sherpas im Solo Khumbu und trieb das Projekt gemeinsam mit Hari Thapa voran. Mit im Team ist der ehemalige Redaktionsleiter DOK, Otto C. Honegger, der dieses gewaltige Projekt förderte und unterstützte und als Koautor auch inhaltlich mitbegleitete.

«Sherpas - Die wahren Helden am Everest» ist ein Film, in dem sich die Bergbewohner öffnen. Es ist nicht einfach für die Sherpas, über ihre Gefühle zu reden, denn sie sind abhängig von den mächtigen Agenturen und den westlichen Bergsteigern. Wohl deshalb wurde noch nie ein Film über sie gemacht. Mit dem Nepalesen Hari Thapa war dies nun erstmals möglich, denn er ist einer von ihnen.

«Sherpas - Die wahren Helden am Everest» ist eine interkulturelle Zusammenarbeit zwischen nepalesischen und westlichen Kamerateams. Einerseits geht es um das schweizerische Expeditionsteam, anderseits vor allem um die Arbeit, die Ansichten und Gefühle der Sherpas. Bis ins Basislager und bis auf 6000 Meter über Meer haben die SF-Teams gemeinsam mit Sherpa- und Nepali-Kameraleuten gedreht, in grossen Höhe kamen nur noch die Sherpa-Kameraleute zum Einsatz.