SF Schweizer Fernsehen - Navigation

Sie befinden sich im Pfad:

Inhalt
Suchresultate TV-Programm
Suche nach
Aktiver Filter:
Genre eingeschränkt: Kultur
Top Treffer
10. Februar 2012
2012-02-10T01:42:20+01:00 2012-02-10T02:34:20+01:00 SF 1 8225d76a-9e0b-4290-a7a7-34c14b9e0941

01:40

bis

02:34

Vier Tage dauert die fieberhafte Suche der Allierten nach dem Absturzort, bis er schliesslich durch ein Funksignal in Meiringen im Berner Oberland geortet wird. Die Nachricht verbreitet sich schnell. US-Militärs invadieren das Dorf und versuchen, mit Panzern den Gletscher zu erobern. Doch die Schweizer lassen sich durch die USA nicht beirren. Verärgert über die unkontrollierte Rettungsstrategie der Amerikaner erlassen sie ein Flugverbot für die Alliierten und entwerfen eigene, handfeste Rettungspläne. Aus geringer Höhe werfen sie treffsicher Hilfsgüter ab, und innert kürzester Zeit haben sie Freiwillige für einen Rettungstrupp rekrutiert. Bei extremen Wetterbedingungen machen sich einheimische Bergführer mit einfachster Ausrüstung auf den Weg und erreichen nach 15stündigem Aufstieg erschöpft die Absturzstelle. Während unten im Dorf die US-Panzer im Schnee stehen, setzen zwei Schweizer Piloten aufs ganze: Sie landen mit zwei Fieseler Störchen auf Kufen auf dem Gletscher und fliegen die verletzten Passagiere sicher ins Tal. Die Amerikaner staunen über das effiziente Vorgehen, und die Begeisterung in der Weltpresse ist gross. Mit dieser einmaligen Aktion ist den Schweizern nicht nur die erste Hochgebirgsrettung aus der Luft gelungen, sie bedeutete zugleich die Geburtsstunde der Rega. Der Absturz der Dakota und die damit verbundene Invasion der US-Amerikaner der Schweiz ist erstmals in einem umfassenden Dokumentarfilm aufgearbeitet worden. Auf der einen Seite stand die kleine Schweiz, die mit Image-Problemen der Nachkriegszeit zu kämpfen hatte und plötzlich während ein paar Tagen als Nation der Berghelden international positive Schlagzeilen machte. Auf der anderen Seite standen die USA, eine der Siegermächte des Zweiten Weltkriegs, deren GIs in ihren Ferien mit Kaugummis, Nylonstrümpfen und selbstbewusstem Auftreten den Schweizer Frauen die Köpfe verdrehten, die aber bei der Rettung ihrer Generäle und deren Gattinnen versagten und kleinlaut wurden. «Drama am Gauligletscher» bettet diese spektakuläre Rettungsaktion ins damalige politische Umfeld ein und lässt sie von amerikanischen und schweizerischen Zeitzeugen kommentieren. Die Gegensätze ihrer Sichtweisen und Interpretationen, kombiniert mit den Elementen der Aktions- und Situationskomik, welche die Geschichte in sich birgt, garantieren einen Film, der ein Stück Schweizer Geschichte auf unterhaltsame Art lebendig macht. «Drama am Gauligletscher» hat viele emotionale Höhepunkte und spannende Handlungsbögen, die sich mit dem reichlich vorhandenen Archivmaterial zu einer historisch interessanten und hoch emotionalen Dokumentation mit einem Happy End zusammenfügen. Ergänzt werden diese Aufnahmen mit hochwertigen Reenactments zu ausgewählten Szenen der Geschichte.
 
363 Treffer
09. Februar 2012
2012-02-09T23:00:00+01:00 2012-02-09T23:45:00+01:00

23:00

bis

23:45

2012-02-09T23:15:00+01:00 2012-02-09T23:45:00+01:00

23:15

bis

23:45

Nachtkultur
Nachtkultur, worüber man spricht! Jede Woche mit aktuellen Kultur-Beiträgen aus dem Südwesten. Nähere Informationen zu allen Themen der Sendung kurz vor dem Sendetermin im Internet unter www.swr.
SWR 66218986

Nachtkultur, worüber man spricht! Jede Woche mit aktuellen Kultur-Beiträgen aus dem Südwesten. Nähere Informationen zu allen Themen der...mehr

2012-02-09T23:25:00+01:00 2012-02-10T00:10:00+01:00

23:25

bis

00:10

Die Reise nach Metropolis
"Metropolis" ist wohl das wichtigste Werk der deutschen Filmgeschichte. Seit 80 Jahren galt die Originalversion des Klassikers als verschollen, bis im Sommer 2008 in Buenos Aires eine sensationelle Entdeckung gemacht wurde: Die Mitarbeiter des Museo del Cine fanden ein 16-Millimeter-Duplikatnegativ von "Metropolis", das einen großen Teil des verloren geglaubten Materials enthält. Alles an diesem Film ist gigantisch, allein die Produktionsdauer war rekordverdächtig: Fritz Lang drehte an 310 Tagen und 60 Nächten. Sein Film ist ein Blockbuster mit mythischen Zügen und kühnen Spezialeffekten, für den der Regisseur keinen Aufwand scheute: 36.000 Komparsen, 1.100 Glatzköpfe, 750 Kinder, 200.000 Kostüme, 3.500 Paar Schuhe, 75 Perücken, 50 fantastische Autos, 500 Wolkenkratzer mit je 70 Etagen und kilometerlanges Filmmaterial. "Der aufwendigste deutsche Film aller Zeiten", prahlte die Presseabteilung der Ufa. "Metropolis" ist ein Meisterwerk, das von seinen Widersprüchen lebt. 1927 in Berlin uraufgeführt, war der Film zunächst ein Kassenflop, er wurde kurzerhand abgesetzt und neu geschnitten. Von 40 Kopien der Premierefassung ist keine einzige überliefert. Das Original von "Metropolis" wiederherzustellen wurde zur ehrgeizigen Aufgabe eines jeden Filmarchivars. 2001 stellte die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung eine aufwendige, digitale Restaurierung auf der Berlinale vor, die das wiederentdeckte Originalnegativ der amerikanischen Fassung zur Grundlage hatte und alle damals bekannten Überlieferungen einbezog. Doch Lücken blieben immer noch, und keiner hätte sich träumen lassen, dass die fehlenden Szenen noch irgendwo auftauchen würden und das Restauratorenteam der Murnau-Stiftung in Wiesbaden das Original wiederherstellen könnte. Die Dokumentation "Die Reise nach Metropolis" erzählt die spannende Geschichte der endgültigen Restaurierung des Films von Fritz Lang.
3sat 66245393

"Metropolis" ist wohl das wichtigste Werk der deutschen Filmgeschichte. Seit 80 Jahren galt die Originalversion des Klassikers als verschollen,...mehr

2012-02-09T23:45:00+01:00 2012-02-10T00:15:00+01:00

23:45

bis

00:15

Literatur im Foyer
Charles Dickens. Charles Dickens zum 200. Geburtstag "Oliver Twist"? Kennt jeder. "David Copperfield" auch. Die Romane von Charles Dickens sind 150 Jahre alt. Immer noch sind sie weltweit Bestseller, oft verfilmt und erheblich mehr als Jugendbücher. Dickens war im 19. Jahrhundert der erste literarische Superstar und ein Autor von beträchtlichem Einfluss. Er klagte die umständliche Justiz an, die unbarmherzige Armenhilfe, das Scheidungsrecht. Sein Vater saß wegen seiner Schulden im Gefängnis. Damit er in die Schule gehen konnte, musste er Schuhcreme verpacken - doch aus diesen Erfahrungen wurde Weltliteratur. Charles Dickens revolutionierte den Fortsetzungsroman, wurde als einer der ersten Schriftsteller schwerreich und der größte Star des viktorianischen Literaturbetriebs. Zu seinem 200. Geburtstag treffen sich bei Felicitas von Lovenberg Melanie Walz, die den Roman "Große Erwartungen" neu übersetzt hat, Norbert Lennartz, einer der wenigen deutschen Dickens-Forscher ("Dickensian" nennen das die Engländer) und Thomas Böhm, Spezialist in Sachen literarischer Lesung.
SWR 66218982

Charles Dickens. Charles Dickens zum 200. Geburtstag "Oliver Twist"? Kennt jeder. "David Copperfield" auch. Die Romane von Charles Dickens sind...mehr

2012-02-09T23:45:00+01:00 2012-02-09T23:50:00+01:00

23:45

bis

23:50

2012-02-09T23:50:00+01:00 2012-02-09T23:55:00+01:00

23:50

bis

23:55

10. Februar 2012
2012-02-10T01:20:00+01:00 2012-02-10T02:05:00+01:00

01:20

bis

02:05

Resultate 1 - 10 von ca. 363
Suche nach