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Person eingeschränkt: "Burt Lancaster"
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29. Mai 2012
2012-05-29T02:42:29+02:00 2012-05-29T05:34:54+02:00 SF 1 26c47912-b5fa-4ba2-bbb4-3919b416a387

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Vier ehemalige Juristen des Dritten Reiches stehen 1948 in Nürnberg vor Gericht. Sie werden beschuldigt, bei Nazi-Greueltaten und Kriegsverbrechen als Täter, Mittäter, Anstifter oder Vorschubleistende beteiligt gewesen zu sein. Drei von ihnen fühlen sich im Sinne der Anklage nicht schuldig; der vierte, Doktor Ernst Janning (Burt Lancaster), hüllt sich verbittert in Schweigen. Er zieht mehr und mehr das Interesse auf sich. Dan Haywood (Spencer Tracy), der greise US-Richter, bemüht sich um ein korrektes Verfahren. Er weist die zynische Schärfe, zu der Staatsanwalt Colonel Lawson (Richard Widmark) neigt, in die Schranken; und er greift ein, als der deutsche Verteidiger Hans Rolfe (Maximilian Schell) die Zeugen der Anklage ins peinigende Kreuzverhör nimmt. Richter Haywood, ein ehrenwerter Mann aus der amerikanischen Provinz, sieht sich erstmals mit deutscher Wirklichkeit und Mentalität konfrontiert. Als gegen Ende des Prozesses der Angeklagte Janning sein Schweigen bricht, wird klar, wie schwierig die Suche nach der objektiven juristischen Wahrheit und Gerechtigkeit ist. Politische Erwägungen, wie die veränderte Weltlage im Kalten Krieg, welche aus den einstigen deutschen Gegnern Alliierte werden liess, drohen den Verlauf des Prozesses ebenfalls zu beeinflussen. Stanley Kramers mehrfach ausgezeichnetes Gerichtsdrama über die Rolle der Justiz in Nazi-Deutschland ist von einer immerwährenden Aktualität, weil die Fragen, die darin aufgeworfen werden, über die Zeitgeschichte hinausgehen. Zuvorderst steht das Problem, wie weit ein Vertreter der Justiz unmenschliche, verbrecherische Gesetze zu befolgen hat, die er vielleicht persönlich ablehnt. Letztlich geht es um die Frage, wie sich der Einzelne in einem unmoralischen Umfeld verhalten kann, ohne selbst Unrecht zu begehen, beziehungsweise wie man seine Menschenwürde bewahrt, ohne selbst zum Opfer zu werden. Im glanzvollen Cast nimmt neben Spencer Tracy, Burt Lancaster und Richard Widmark auch Maximillian Schell eine wichtige Rolle ein, der für seine Darstellung des deutschen Verteidigers Hans Rolfe mit einem Oscar ausgezeichnet wurde.
 
29. Mai 2012
2012-05-29T01:10:00+02:00 2012-05-29T02:55:00+02:00 SWR 71590783

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Die Kiowa-Indianer zwingen den Pelztierjäger Joe Bass zu einem ungewöhnlichen Tauschgeschäft: seine Felle gegen den farbigen Sklaven Joseph. Zusammen mit dem aufgezwungenen Tauschobjekt macht er sich an die Verfolgung der Indianer. Dabei kommt kommt ihm der Bandit und Skalpjäger Jim Howie in die Quere, der mit seinen Galgenvögeln brandschatzend und plündernd durch die Lande zieht. Elegant inszenierter Western, in dem sich das politische Klima der 60er Jahre niederschlägt: Nachdem er zunächst Gewalt als legitimes Mittel gegen Unterdrückung propagiert hat, schwächt der versöhnliche Schluss diese Stoßrichtung ab (Lex. d. Internat. Films).
 
4 Treffer
03. Juni 2012
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Lawman
Marshal Jered Maddox kommt in die Westernstadt Sabbath, um sieben Männer festzunehmen. Sie alle sind Gefolgsleute des reichen Ranchers Bronson, der in der Stadt das Sagen hat. Da Maddox fest entschlossen ist, seinen gesetzlichen Auftrag auszuführen, hat er bald die ganze Bürgerschaft gegen sich. Es kommt zu einer gewalttätigen Konfrontation zwischen Maddox und Bronsons Männern. Der reiche Rancher Vincent Bronson hat mit seinen Leuten einen Viehtransport über den Kiowa gebracht. Auf dem Rückweg betrinken sich einige seiner Männer in der Kleinstadt Bannock, schießen sinnlos in der Gegend herum und töten dabei einen alten Mann. Dann ziehen sie weiter nach Sabbath, Bronsons Heimatstadt. Wochen danach kommt Jered Maddox, der Marshal von Bannock, nach Sabbath. Er präsentiert dem dortigen Marshal einen Gerichtsbeschluss, wonach sieben von Bronsons Männern festzunehmen sind, um sie in Bannock vor Gericht zu stellen. Da der Marshall von dem mächtigen Rancher Bronson völlig abhängig ist, verweigert er die Herausgabe der Männer. Daraufhin erklärt Maddox, er werde die sieben selbst festnehmen und jeden erschießen, der sich ihm in den Weg stellt. Als der Rancher von diesem Vorhaben erfährt, bietet er eine finanzielle Entschädigung an. Doch Maddox schlägt das Angebot aus. Kurz darauf versucht einer von Bronsons Männern, Maddox zu töten, was er mit dem Leben bezahlt. Fortan hat Maddox die ganze Stadt gegen sich, denn die Bürger fürchten eine weitere Eskalation der Gewalt. Doch der Marshal bleibt unerbittlich bei seinem Entschluss, Recht und Gesetz durchzusetzen. "Lawman" war nach "Valdez" ein weiterer Western, mit dem Hauptdarsteller Burt Lancaster in den 1970er-Jahren auch im Genrekino seinen Imagewechsel vom strahlenden Leinwandhelden zum gereiften Charakterdarsteller vollzog. In der Rolle seines Gegenspielers brilliert Robert Ryan, der in seiner langen Hollywoodkarriere vor allem als Darsteller gewalttätiger Charaktere überzeugte. Über sein Image sagte Ryan einmal selbstironisch zu seinem Schauspielerkollegen Cary Grant: "Cary, ich beneide dich. Nicht uninteressanter Western, der sich filmisch wie thematisch vom Durchschnitt abhebt (Lex. des Internat. Films).
BR 71924117

Marshal Jered Maddox kommt in die Westernstadt Sabbath, um sieben Männer festzunehmen. Sie alle sind Gefolgsleute des reichen Ranchers...mehr

2012-06-03T01:45:00+02:00 2012-06-03T03:05:00+02:00

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Tal der Rache
Conny Daybright wurde als Kind von dem Farmer Arthur Strobie aufgenommen und führt nun für seinen Pflegevater den Betrieb in Colorado. Daybright kümmert sich zudem um Jo, Strobies missratenen Sohn, der ihm seine Fürsorge jedoch mit Hass vergilt. Tatsächlich schmiedet der skrupellose Jo ein heimtückisches Mordkomplott gegen Conny. Conny Daybright ist dem reichen Rancher Arthur Strobie äußerst dankbar dafür, dass er ihn als Kind von der Straße aufgelesen und wie einen zweiten Sohn behandelt hat. Auch aus diesem Grund bemüht Conny sich nach Kräften um Strobies leiblichen Sohn Jo, der ein Taugenichts ist. Obwohl Jo mit der hübschen Jenny verheiratet ist, hat er die junge Lilly Fasken geschwängert. Außer ihr, Jo und Conny weiß niemand, wer der Vater des Kindes ist. Kurz nach der Geburt sucht Conny die junge Mutter auf und bringt ihr von Jo 500 Dollar. Dadurch gerät er bei Lillys Brüdern Jim und Dick in den Verdacht, der Verführer ihrer Schwester zu sein. Sie wollen ihn dazu zwingen, Lilly zu heiraten. Anstatt Conny für seine selbstlose Hilfe dankbar zu sein, lügt Jo seiner Frau Jenny vor, sein Stiefbruder sei der Vater von Lillys Kind. Jenny begreift jedoch rasch, wie es sich wirklich verhält und beschließt, ihren Mann zu verlassen. Erneut setzt sich Conny für Jo ein und kann Jenny überreden, vorerst auf der Ranch zu bleiben. Die Brüder Jim und Dick Fasken haben inzwischen versucht, sich an Conny zu rächen, dabei jedoch den Kürzeren gezogen. Jo fällt es nicht schwer, die beiden zum Mord an Conny anzustiften. Der Plan soll beim großen Rinderauftrieb verwirklicht werden. Regisseur Richard Thorpe (1896-1991) gelang mit "Tal der Rache" ein sorgfältig inszenierter Western, der sich vor allem auf die Zeichnung seiner Charaktere konzentriert. Die Filmografie des US-Amerikaners ist lang und reicht durch fast alle Genres, von Tarzan-Filmen bis Abenteuerklassiker wie "Ivanhoe - Der schwarze Ritter" über Western und Musikfilme bis hin zu Komödien. Ein nüchterner, sorgfältig inszenierter Western, in den Charakterrollen differenziert durchgezeichnet (Lex. des Internat. Films).
BR 71924084

Conny Daybright wurde als Kind von dem Farmer Arthur Strobie aufgenommen und führt nun für seinen Pflegevater den Betrieb in Colorado....mehr

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