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06. Juni 2012
2012-06-06T23:45:24+02:00
2012-06-07T01:52:16+02:00
SF zwei
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Robert Rath (Sylvester Stallone) hat in seinem Leben viele aus der Welt geschafft. Der wortkarge Einzelgänger ist ein gewiefter Profikiller, der im Auftrag Menschen aus dem Weg räumt. Nun ist er müde geworden, und der Geist eines Freundes, den er irrtümlich getötet hat, sucht ihn immer wieder heim. Als er in Südamerika einen Drogenboss liquidieren soll, erledigt ein anderer den Job: Miguel Bain (Antonio Banderas), ein junger Heisssporn, der sich zum Ziel gesetzt hat, Rath aus dem Geschäft zu drängen. Der Konkurrent, der Rath bewundert und ihn töten zu müssen glaubt, um selbst die Nummer 1 unter den bezahlten Killern zu werden, fordert ihn so zum tödlichen Duell.
Rath kann sich der Konfrontation zunächst entziehen. Ruhig plant er mit einem letzten Auftragsmord den Abgang aus dem Geschäft. Sein letztes Opfer soll eine Computerhackerin namens Electra (Julianne Moore) sein, die zum Leidwesen grosser Konzerne entwendete Daten an ausländische Verbrecher verkauft. Als Rath auf Electra trifft, hinter der bereits auch der wieder aufgetauchte Bain her ist, entschliesst er sich, sie zu beschützen anstatt umzubringen. Es beginnt ein gefährliches Spiel. Electra und Rath finden zur Zusammenarbeit (und zur Liebe) zusammen, und alles läuft auf einen Showdown zwischen den beiden Profikillern hinaus.
Auf der Suche nach neuen Stoffen fiel der in die Jahre gekommenen Action-Ikone Sylvester Stallone - der 2011 seinen 65. Geburtstag feierte - auch das Skript der zwei Drehbuchautoren Larry und Andy Wachowski in die Hände. Das Brüderpaar spielte virtuos mit Genre-Versatzstücken aus europäischen Thriller und Western und bot Stallone mit der Rolle des müde gewordenen Profikillers Rath die willkommene Gelegenheit zu einem Imagewechsel.
Die Wachowski-Brüder, die nach «Assassins» mit der «Matrix»-Trilogie Kinogeschichte schrieben, hatten ihrem Thriller von Beginn weg eine düstere Note eingeschrieben. Zu düster befand Produzent Joel Silver, der darauf den Routinier Richard Donner («Lethal Weapon») auf den Regiestuhl setzte, auf dass dieser aus «Assassins - Die Killer» einen massentauglichen Action-Film mache.
Donner gelang das Kunststück, beide Seiten zu befriedigen. Stallone hielt sich zurück und lieferte in der Rolle des Robert Rath eine der besten Darbietungen seiner Karriere. Antonio Banderas versah seinen Charakter Miguel Bain mit einem Dreh ins Psychopathische, und Julianne Moore, zuletzt mit «Crazy, Stupid, Love.» in den Schweizer Kinos zu sehen, verlieh der Elektra die nötige Verletzlichkeit.
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