Der Einsatz für die Landrock Pacific Bank hat sich für den IT-Experten Jack Stanfield (Harrison Ford) ausgezahlt. Für die Entwicklung des branchenintern sichersten Computersystems wurde er fürstlich entlohnt. Er kann so seiner Familie - Frau Beth (Virginia Madsen) sowie Tochter Sarah (Carly Schroeder) und Sohn Andy Stanfield (Jimmy Bennett) - ein privilegiertes Leben in einer exklusiven Villa bieten. An das grosse Geld will auch eine internationale Gangsterbande, die von Mastermind Bill Cox (Paul Bettany) angeführt wird. Statt in alter Manier eine Bank zu überfallen, wollen sie die Landrock Pacific Bank indirekt über das Netz ausplündern. Dafür aber müssen sie die von Jack ersonnene Sicherheits-Firewall überwinden, und wer könnte das besser als - Jack selber.
Um den Experten gefügig zu machen, brechen die Gangster ins Anwesen der Stanfields ein, nehmen Frau und Kinder als Geiseln und schicken den Vater los, um in der Bank sein eigenes Sicherheitssystem auszuhebeln und 100 Millionen Dollar auf das Tarnkonto von Cox & Co. zu transferieren. Aus Angst um seine Familie geht Jack auf die Forderung der Verbrecher ein. Gleichzeitig aber arbeitet er daran, die bestens informierten und exzellent ausgerüsteten Gangster auszutricksen und mit ihren eigenen Waffen zu schlagen.
Die «tageszeitung» charakterisierte Richard Loncraines «Firewall» als Hightech-Thriller, der «jede Menge Überwachungs- und Kontrolltechnologien und mögliche Wege ihrer Umgehung oder kreativen Neuverwendung zeigt. Jedes Sicherheitsinstrument ist hier wie ein zweischneidiges Messer: Es kann Schutz bedeuten oder Gefahr.» Dass ausgerechnet Harrison Ford, der Inbegriff altmodisch zupackender Helden, den IT-Spezialisten gibt, kommt dem Film insofern zugute, als sich «Firewall» im finalen Drittel vom Hightech-Thriller zum handfesten Action-Drama wandelt.