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28. Mai 2012
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Sonntagnachmittag in Luzern. Am Solidaritätslauf für ein Kinderhilfswerk nehmen auch Doktor Lanther (Benedict Freitag), der ärztliche Leiter der Pilatus-Klinik, und sein Stellvertreter Marco Salimbeni (Thomas Sarbacher) teil. Mitten im Lauf wird Lanther ermordet. Ein Skalpell steckt in seinem Hals. Urinproben aus dem Waldboden beweisen, dass Salimbeni und Lanther den Lauf kurz unterbrochen hatten und sich nur wenige Meter voneinander entfernt erleichtert haben.
Kommissar Reto Flückiger (Stefan Gubser) und sein Team konzentrieren sich in ihren Ermittlungen auf das private Umfeld des prominenten Kinderchirurgen. Seine Ehefrau Imelda (Regula Grauwiller) hatte mit Salimbeni ein Verhältnis, das Lanther offensichtlich entdeckt hatte und weswegen es zu einem Zerwürfnis der beiden kam. Doch dann ritzt die Tragödie in der Familie einer Polizeiangehörigen am Bild des unfehlbaren Arztes. Plötzlich spielen Lanthers kleine Patienten und deren Eltern eine Rolle in diesem Mordfall.
Im zweiten Schweizer «Tatort» spielt erstmals die Zürcher Sängerin und Schauspielerin Delia Mayer an Stefan Gubsers Seite. Flückigers neue Polizeikollegin heisst Liz Ritschard. Sie war im Austausch mit Abby Lenning für einen Monat in Chicago. Zurück aus den USA beginnt sie ihre neue Stelle in Flückigers Team, das wie bisher aus dem Kripochef Ernst Schmidinger (Andrea Zogg), der Leiterin der Spurensicherung Yvonne Veitli (Sabina Schneebeli), den beiden Fahndern Beat Odermatt (Matthias Fankhauser) und Marcel Küng (Martin Klaus) sowie aus Elsa Giger (Suly Röthlisberger), der Sekretärin der Fachgruppe Leib und Leben, besteht.
Weiterhin mit im Team ist auch die junge Polizistin Brigit Bürki (Anna Schinz), deren Familiengeschichte auf tragische Weise mit dem Schicksal des ermordeten Arztes verknüpft ist. Wegen Verdunkelungsgefahr und Verdacht auf Mittäterschaft wird sie sogar vorübergehend in Untersuchungshaft genommen. Dank einer Zeugin, die ihr ein lupenreines Alibi verschafft, kommt sie frei und ist schliesslich durch ihren aussergewöhnlichen Einsatz massgeblich an der Aufklärung des Falles beteiligt.
17. Juni 2012
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2012-06-17T21:45:00+02:00
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Als Sina Andri (Melanie Winiger) eine Stelle als Helikopterpilotin auf der Rega-Basis Samedan erhält, freut sie sich nicht. An ihren Heimatort wollte sie nach dem Selbstmord ihres ersten Freundes nie wieder zurückkehren. Jetzt ist sie dazu gezwungen. Widerwillig quartiert sie sich bei ihrer Mutter Tonia (Esther Gemsch) ein und tritt die dreimonatige Probezeit bei der Rega an.
Mit dem Team versteht sich Sina blendend. Basisleiter Bodmer (Peter Jecklin) wirkt zwar grummlig, dafür ist der Arzt David Gygax (David Mangisch) immer für einen Witz zu haben, und zwischen ihr und dem Paramedic Franco Zannetti (Beat Marti) funkt es gewaltig. Sina lernt auch ihre Mutter von einer neuen Seite kennen. Tonia organisiert mit ihrer Freundin Fanny (Emanuela von Frankenberg) ein Benefizkonzert von Baschi und arbeitet als Restauratorin. In ihrem Haus hat sie ein professionelles Atelier eingerichtet.
Aber die Vergangenheit ist nicht vergessen. Der verbitterte Gian Padrun (Andrea Zogg) macht Sina Vorwürfe. In seinen Augen ist sie schuld am Tod seines Sohnes. Sina ignoriert ihn und konzentriert sich auf ihre Arbeit. Bei einer gefährlichen Bergungsaktion bewahrt sie die Nerven und wird für die Öffentlichkeit zur «Heldin der Lüfte». Das ist zu viel für den alten Padrun. Nicht einmal seine Tochter Mona (Ursina Lardi) kann ihn mehr stoppen. Er kündigt Tonia Haus und Atelier und versucht mit allen Mitteln, die ehemalige Freundin seines Sohnes aus Samedan zu vertreiben. Sina beginnt, unter dem Druck zu wanken. Soll sie ihren Traum vom Leben als Pilotin aufgeben?
Regisseur Mike Huber hat seine Filmausbildung in den USA absolviert. Der Schweizer lebt in Zürich und arbeitet auch in der Werbung. Nach dem Kinofilm «A.K.A. Birdseye» (2002) und dem Fernsehfilm «Liebe und Wahn» (2007) ist «Heldin der Lüfte» sein dritter Langspielfilm.
Melanie Winiger spielt die Helikopterpilotin Sina Andri. Die Schauspielerin hat in den letzten Jahren in mehreren Hauptrollen überzeugt. Darunter sind der Kinohit «Achtung, fertig, Charly!» und das Fernsehdrama «Sonjas Rückkehr».
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