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Person eingeschränkt: "Toni Collette"
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27. Mai 2012
2012-05-27T01:15:00+02:00 2012-05-27T03:13:00+02:00 ARD 71461663

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Live fast, die young? Im London der frühen 70er wird der Glamrocker Brian Slade (Jonathan Rhys Meyers) auf der Bühne unter den Augen seiner entsetzten Fans erschossen. Ein Abgang, der zu dramatisch ist, um wahr zu sein. Tatsächlich handelt es sich bei dem angeblichen Attentat um eine jener Inszenierungen, mit denen Slade zum Liebling der Medien aufgestiegen war: Der Star ist nur untergetaucht. Zehn Jahre später soll der Journalist Arthur Stuart (Christian Bale) den Fall wieder aufrollen. Die Recherche wird für ihn zu einer Reise in die eigene Vergangenheit, denn Slades androgyne Erscheinung, die exaltierten Auftritte und bittersüßen Songs hatten einmal eine ganze Ära des politischen, kulturellen und sexuellen Umbruchs repräsentiert. "All that glitters - is gay": Der junge Reporter kann sich noch gut an die zögernde Entdeckung seiner eigenen Homosexualität erinnern, an die Stunden, die er mit den Platten und Starschnitten seines Idols in einem muffigen Elternhaus verbrachte. Stuart macht sich daran, die Menschen aufzuspüren, die für Slades Karriere wichtig waren, darunter dessen erster Manager Cecil (Michael Feast) und Exfrau Mandy (Toni Collette). Aber erst die Begegnung mit dem frühen Punkrocker Curt Wild (Ewan McGregor), einem wirklich radikalen Popkünstler, der Slades Karriere in einer schwierigen Situation Auftrieb gegeben hatte, dann aber auf der Strecke blieb, enthüllt die ganze Dimension des Geschehens. Stuart ist schließlich imstande, das Rätsel um Slade zu lösen. Doch das Gefühl, etwas Unersetzliches verloren zu haben, wird ihn nie wieder verlassen. Nach seiner Uraufführung in Cannes stieß der Film des eigenwilligen Außenseiters Todd Haynes ("Dem Himmel so fern") zunächst auf Unverständnis: Seine historisch keineswegs korrekten Anspielungen auf Musiker wie David Bowie oder Iggy Pop wirkten irritierend. Inzwischen aber hat "Velvet Goldmine" eine Kultgemeinde um sich versammelt.
 
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