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25. Mai 2012
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Men in Black II
Wieder bedroht interstellarer Abschaum die Erde. Serleena (Lara Flynn Boyle), ein als Dessous-Model getarntes bösartiges Monster, ist aus den Tiefen des Weltalls gekommen, um einen Schatz zu heben und dabei der Menschheit kurzerhand den Garaus zu machen. Wenn jemand dieser Gefahr begegnen kann, dann die «Men in Black», die Männer in Schwarz. Ihre Markenzeichen sind der schwarze Anzug und die dunkle Sonnenbrille. Ihr Job: die Menschheit unauffällig vor Übergriffen durch Ausserirdische zu beschützen. Agent J (Will Smith) ist zwar der erfolgreichste Alien-Jäger aller Zeiten, doch für diese Ermittlungen braucht er Hilfe, und zwar ausgerechnet von seinem Expartner Agent K (Tommy Lee Jones), der allerdings seit längerer Zeit ohne jegliche Erinnerung an sein Agentenleben als Postbediensteter arbeitet. Es bleibt nicht viel Zeit, um K zu finden, ihm seine Erinnerung zurückzugeben, das Monster Serleena zu bekämpfen und so die Erde vor der totalen Zerstörung zu retten. Serien wie «Akte X» verbreiteten in den 1990er-Jahren erfolgreich ihre Botschaft: «Sie sind hier. Sie sind unter uns. Sie könnten deine Nachbarn sein!» Wer dem paranoiden Garn Glauben schenkte, der zweifelte auch keinen Moment daran, dass Ausserirdische längst unerkannt unter den Menschen lebten. 1997 gelang es Regisseur Barry Sonnenfeld («The Addams Family») mit dem relativ kleinen Film «Men in Black» die allgemeine Alien-Paranoia ad absurdum zu führen. Auch hier lebten ausserirdische Kreaturen unerkannt, zumeist in der Hülle menschlicher Wesen, ein Leben als Durchschnittsbürger. Aufgespürt und beaufsichtigt wurden diese Schläfer durch die «Men in Black», eine hochgeheime Agentenorganisation, die den echten Menschen - ohne dass diese es allerdings realisierten (geschweige denn schätzten), den ausserirdischen Bodensatz vom Leibe hielten. Wie schon der erste MiB-Film baut nun auch der zweite auf den verqueren Charme der beiden Hauptdarsteller. Tommy Lee Jones («The Fugitive»), dessen Pokerface schon so manch durchschnittlicher Produktion das Glanzlicht aufsetzte, tritt in «Men in Black II» etwas zurück. So trägt die Hauptlast des komischen Alien-Abwehrkampfes diesmal Partner Will Smith. Smith, der mit Grossproduktionen wie «Bad Boys», «Hitch», «The Pursuit of Happyness» oder «I am Legend» zu einem der bestbezahlten Hollywood-Schauspieler avancierte, kann in «Men in Black II» sein komödiantisches Talent voll ausspielen. Auf die Plätze verweist er damit nicht nur Lara Flynn Boyle, Johnny Knoxville oder Tony Shalhoub («Monk»), sondern auch die zahlreichen ekligen Wesen aus dem All, die den Warteraum der MiB-Agentur bevölkern. Die einzig wirkliche Konkurrenz für Smith ist ein Mops, der saufend, rauchend und singend beweist, dass Komik keine ausschliesslich menschliche, sondern eine kosmische Kraft ist. Der dritte Teil von «Men in Black» startet in diesen Tagen in den Schweizer Kinos.
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Dolby Digital zweisprachig HD Für Hörgeschädigte · Nur vorübergehend hatten die Agenten K und J die Welt in «Men in Black» vor einem intergalaktischen Desaster retten...mehr

26. Mai 2012
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Die Wanderhure
Konstanz, 1414. Als Tochter des wohlhabenden Handelsherrn Mathis Schärer (Miguel Herz-Kestranek) lebt Marie (Alexandra Neldel) ein behütetes und sorgenfreies Leben. Unsterblich verliebt in ihren Jugendfreund Michel Adler (Bert Tischendorf) möchte sie sich baldmöglichst verloben. Doch dieser Plan wird von ihrem Vater durchkreuzt. Dieser hat mit dem Grafen Heinrich von Keilburg, der dringend Geld braucht, einen Vertrag abgeschlossen. Marie soll den unehelichen Sohn des Grafen, Ruppertus Splendidus (Julian Weigend), heiraten, um in den Adelsstand aufzusteigen. Einzige Bedingung: Sie muss unberührt in die Ehe gehen. Vergeblich versucht die verzweifelte Marie, den Vater umzustimmen. Doch Ruppertus (Julian Weigend) spürt die Abneigung seiner Braut. Zutiefst gekränkt zettelt er eine Intrige an. Er lässt die junge Frau brutal vergewaltigen und klagt sie der Hurerei an. Die unschuldige Marie wird verurteilt, am Schandpfahl ausgepeitscht und aus der Stadt verbannt. Mit letzter Kraft schleppt sich die schwer verletzte Marie in einen Wald, wo sie das Bewusstsein verliert. Hier wird sie von der Wanderhure Hiltrud (Nadja Becker) und deren Gefährtinnen gefunden, die sich ihrer annehmen und sie gesund pflegen. Doch ihre Hilfe hat einen Preis. Sobald sie genesen ist, muss auch Marie ihren Körper verkaufen, um selbst für ihren Lebensunterhalt aufzukommen. Nur ihr unendlicher Hass und der Wunsch, irgendwann ihre Ehre und Würde als Frau wiederzuerlangen, lassen sie ihre Scheu und ihre Scham überwinden. Dank ihrer Schönheit und Anmut erlangt Marie, die sich jetzt Hübschlerin Hannah nennt, bald eine gewisse Berühmtheit. Als die hochschwangere Mechthild von Arnstein (Elena Uhlig) sie als Gespielin für ihren Ehemann Dietmar (Thure Riefenstein) anstellt, wittert Marie ihre Chance. Jetzt ist sie in den richtigen Kreisen, um an ihren ehemaligen Peinigern Rache zu nehmen. Die «Wanderhure» ist die gelungene Verfilmung des gleichnamigen Romans von Iny Lorentz, der sich bereits über 1,85 Millionen Mal verkaufte. In der fesselnden Geschichte um die junge Marie, die Opfer einer gemeinen Intrige und der Stadt verwiesen wird, brilliert Alexandra Neldel («Verliebt in Berlin»). An Neldels Seite überzeugen Nadja Becker, Julian Weigend («Schimanski») und Bert Tischendorf, sowie Götz Otto («Der Untergang»). Das Drehbuch stammt aus der Feder der Erfolgsautorin Gabriele Kister («Das Traumschiff», «Rosamunde Pilcher»). Voller Spannung, Erotik und Intrigen bietet dieses Schicksalsdrama alles für einen unterhaltsamen Fernsehabend.
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Dolby Digital HD Für Hörgeschädigte · Das sorglose Leben von Marie, der Tochter eines reichen Handelsherrn, findet ein jähes Ende, als ihr Vater sie an einen...mehr

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Arena
Das Schweizer Volk soll in der Aussenpolitik mehr mitreden. Mehr Demokratie wollen die Auns und die SVP mit ihrer Initiative «Staatsverträge vors Volk» erreichen. Bundesrat und die Mehrheit des Parlaments bekämpfen die Initiative: Sie führe zu vielen unnötigen und teuren Abstimmungen. Wer hat die besseren Argumente? In der «Arena» diskutieren: Auf der Pro-Seite: - Pirmin Schwander, Präsident Auns, Nationalrat SVP/SZ - Lukas Reimann, Nationalrat SVP/SG Auf der Contra-Seite: - Simonetta Sommaruga, Bundesrätin SP, Justizministerin - Gerhard Pfister, Nationalrat CVP/ZG
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Das Schweizer Volk soll in der Aussenpolitik mehr mitreden. Mehr Demokratie wollen die Auns und die SVP mit ihrer Initiative «Staatsverträge vors Volk» erreichen. Bundesrat und die Mehrheit des Parlaments bekämpfen die Initiative: Sie führe zu vielen unnötigen und teuren Abstimmungen. Wer hat die besseren Argumente? In der «Arena» diskutieren: Auf der Pro-Seite: - Pirmin Schwander, Präsident Auns, Nationalrat SVP/SZ - Lukas Reimann, Nationalrat SVP/SG Auf der Contra-Seite: - Simonetta Sommaruga, Bundesrätin SP, Justizministerin - Gerhard Pfister, Nationalrat CVP/ZG
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Menschenfresser - Die Löwen von Tsavo
1898 erlegte der britische Ingenieur John Patterson zwei Löwen, die den Bau einer Eisenbahnstrecke durch Angriffe auf Arbeiter lange hinausgezögert hatten. Seitdem haben die Löwen im kenyanischen Schutzgebiet Tsavo einen schlechten Ruf. Nie mehr hat es seither ähnliche Vorfälle gegeben. Trotzdem lebt der Mythos der menschenfressenden Löwen weiter. Durch den Hollywood-Spielfilm «Der Geist und die Dunkelheit» - so die Namen der beiden Löwenmännchen - ging die Geschichte um die Welt. Heute ist ein Namensvetter des Eisenbahn-Ingenieurs den Tsavo-Löwen auf der Spur: der Biologe Bruce Patterson vom Chicago Field Museum. Er untersucht unter anderem, wie Löwen und Menschen im heutigen Afrika nebeneinander existieren können. Zumindest bietet Tsavo den Löwen eine sichere Bastion. Mit einer Fläche von etwa 21 000 Quadratkilometern ist es eines der grössten Schutzgebiete Kenyas. Doch auch hier leben Hirten in direkter Nachbarschaft zu den Löwen. Die Grosskatzen holen sich regelmässig ihren Anteil an den Herden, denn Hausrinder sind wesentlich leichter zu erbeuten als wehrhafte Büffel. Die Hirten nehmen solche Verluste mit Gelassenheit als gottgegeben hin.
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Zwischen Drill und neuer Freiheit - Schulalltag in China
Sherry bereitet sich gerade auf den wichtigsten Test ihres Lebens vor: die Zulassungsprüfung zur Universität, den sogenannten Gaukao. Die 18jährige ist eine gute Schülerin, und die öffentlichen Schulen in Shanghai gelten als mit die besten in China. Das Geheimnis des Erfolges: pauken und auswendig lernen. Nur die Allerbesten dürfen an die Universität. An den meisten Schulen in China bestimmt noch immer strenger Drill den Alltag. Wer es sich leisten kann, schickt seine Kinder auf internationale Privatschulen. Doch der lockere Unterrichtsstil an diesen Schulen verhindert, dass die Absolventen in China studieren können. Sie müssen an eine ausländische Universität. Ganz anders geht es in den Schulen auf dem Land zu. Nur die wenigsten Kinder hier haben eine Chance, jemals zum Gaukao zugelassen zu werden, geschweige denn an eine Universität zu kommen. Mehr als neun Millionen chinesische Schülerinnen und Schüler haben 2011 den Gaukao geschrieben, nur zwei Drittel von ihnen werden einen Studienplatz bekommen.
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Für Hörgeschädigte · Sherry bereitet sich gerade auf den wichtigsten Test ihres Lebens vor: die Zulassungsprüfung zur Universität, den...mehr

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