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27. Mai 2012
2012-05-27T02:58:21+02:00 2012-05-27T04:13:11+02:00 SF zwei 44cee2fc-77b7-480d-a5b4-f06bfd738887

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Anfang der 1980er-Jahre gilt Spinal Tap als «die» Heavy-Metal-Truppe, welcher der Ruf vorauseilt, die lauteste Band der Welt zu sein. Begonnen hatten Nigel Tufnel (Christopher Guest), David St. Hubbins (Michael McKean) und Derek Smalls (Harry Shearer) in den 1960er-Jahren etwas leiser, als eine Art Kopie der Beatles. Dann folgte eine Phase als Flower-Power-Band à la Jefferson Airplane. Das Umschwenken auf Hard Rock schliesslich brachte Spinal Tap auf die Erfolgsstrasse. Doch jetzt stagniert die Karriere der drei lauten Briten. Mit einer US-Tour wollen sie ihre Fans zurückgewinnen und gleichzeitig Promo für ihr neustes Album mit dem vielsagenden Titel «Smell the Glove» machen. Tap-Fan und Regisseur Marty DiBergi (Rob Reiner) begleitet die Band bei ihrem US-Trip. Geplant ist ein Dokumentarfilm über die glorreiche Wiederauferstehung von Spinal Tap. Doch die Tour steht unter einem schlechten Stern. Zuerst ist es das Cover des neuen Albums, das vom Plattenproduzenten als zu sexistisch abgelehnt wird. Darauf explodiert der Schlagzeuger, und in Las Vegas entpuppt sich die monumentale Kulisse zum sagenhaften Spinal-Tap-Hinkelstein-Hit-Song «Stonehenge» als 18 Zoll grosse Miniatur, um die zwei enthemmte Zwergendarsteller hüpfen. Die «Taps» sind am Boden zerstört. Als sich dann auch noch David St. Hubbins esoterische Freundin in Bandbelange einzumischen beginnt, droht Spinal Tap das endgültige Aus. Heute, im Zeitalter postmoderner Beliebigkeit und einer zynischen Abrechnungsmentalität, stellt es keine wirkliche Leistung mehr dar, die Plattheit der Pop-Kultur und die Anmassung ihrer Stars mittels gefälschter Dokumentarfilme der Lächerlichkeit preiszugeben. Ganz anderes sah das aus, als sich Mitte der Achtziger Regisseur Rob Reiner («The Bucket List») und der New Yorker Komiker Christopher Guest daran machten, mit «Die Jungs von Spinal Tap» das sogenannte Mockumentary - eine im Reportagestil gefilmte Fake-Dokumentation - quasi zu erfinden. Sie filmten in einer Zeit, als die Aussagen von Rock-Stars noch eins zu eins genommen wurden und es ein Sakrileg darstellte, das Engagement der berufsjugendlichen Revolutionäre im satirischen Zerrspiegel zu zerlegen und so der Lächerlichkeit preiszugeben. Dabei gingen die beiden bei der Erfindung von Spinal Tap mit so viel Liebe und Hingabe ans Werk - alle Songs wurden von den Darstellern selbst geschrieben und interpretiert -, dass das Publikum den Bluff, auch nachdem der Film bereits seinen Siegeszug durch die Welt angetreten hatte, lange Zeit nicht wahrhaben wollte. Die Nachfrage nach Spinal-Tap-LPs stieg täglich und wurde schliesslich so gross, dass die Darsteller der erfundenen Spinal-Tap-Musiker real auf Tour gingen. Es folgten diverse echte Scheiben, auf die unvergessliche Songs wie «Sex Farm» oder «Hell Hole» gepresst waren. Spinal Tap wurde zum Kult und treibt bis heute seine seltsamen Blüten im Pop-Universum. Christopher Guest blieb Autorenfilmer und schuf weitere Mockumentaries mit Typen, «deren Intellekt ausreicht zu erkennen», so die deutsche Satirezeitschrift «Titanic», «dass ihr irdisches Dasein jammervoll ist, die aber in der Regel nicht begreifen, dass der von ihnen gewählte Ausweg (Ruhmsucht oder der Wunsch, als »Künstler« anerkannt zu werden) in eine noch dunklere und trostlosere Sackgasse führt».
 
29. Mai 2012
2012-05-29T21:24:14+02:00 2012-05-29T21:32:47+02:00 SF zwei 4025283b-12fc-496f-a69d-8301c1c87f5f

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Der Brite Nick Park von den Aardman-Studios erhielt für seinen witzigen Trickfilm «Creature Comforts» 1990 den Oscar für den besten Animations-Kurzfilm. Aus seiner Idee entstand die mehrfach preisgekrönte Serie gleichen Namens, in der Leute von der Strasse zu unterschiedlichsten Themen befragt wurden und deren Aussagen dann animierten Plastilintieren aller Art in den Mund gelegt wurden. Der grosse Erfolg der Serie, die auch immer wieder am Schweizer Fernsehen zu sehen war, animierte den US-Fernsehsender CBS dazu, eine amerikanische Version der aberwitzigen Animationen zu entwickeln. Es entstand die erste Staffel von «Creature Comforts America» mit 20 kurzen Trickfilmen, zu denen die Stimmen von amerikanischen Normalbürgern die Dialoge liefern. Als ausführende Produzenten fungierten Nick Park, John Lord und David Sproxton von Aardman, die Macher der «Wallace & Gromit»-Filme und von «Chicken Run».
 
23 Treffer
29. Mai 2012
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Creature Comforts America
Der Brite Nick Park von den Aardman-Studios erhielt für seinen witzigen Trickfilm «Creature Comforts» 1990 den Oscar für den besten Animations-Kurzfilm. Aus seiner Idee entstand die mehrfach preisgekrönte Serie gleichen Namens, in der Leute von der Strasse zu unterschiedlichsten Themen befragt wurden und deren Aussagen dann animierten Plastilintieren aller Art in den Mund gelegt wurden. Der grosse Erfolg der Serie, die auch immer wieder am Schweizer Fernsehen zu sehen war, animierte den US-Fernsehsender CBS dazu, eine amerikanische Version der aberwitzigen Animationen zu entwickeln. Es entstand die erste Staffel von «Creature Comforts America» mit 20 kurzen Trickfilmen, zu denen die Stimmen von amerikanischen Normalbürgern die Dialoge liefern. Als ausführende Produzenten fungierten Nick Park, John Lord und David Sproxton von Aardman, die Macher der «Wallace & Gromit»-Filme und von «Chicken Run».
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OmU · Im US-Remake der britischen Animations-Kultserie erzählen Normalbürger aus ihrem Alltag, reden über ihre Freuden,...mehr

2012-05-29T22:48:14+02:00 2012-05-29T23:23:25+02:00

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Little Britain
Wer sind die Briten? Diese von Matt Lucas und David Walliams geschriebene und gespielte Comedy-Serie zeigt die Abgründe des modernen Lebens in Grossbritannien. «Little Britain» ist ein kleines, surreales Paralleluniversum, bevölkert von überkandidelten Exzentrikern, charmanten Wahnsinnigen und sozialen Aussenseitern, zum Beispiel Vicky Pollard, wirrer Teenager auf dem Weg zur Erwachsenen, Marjorie Dawes, tyrannische Leiterin einer Selbsthilfegruppe von dicken Menschen, Emily Howard, Transvestit, Andy, ein mieser Kerl im Rollstuhl, dessen Betreuer Lou keine Ahnung hat, dass Andy eigentlich gehen kann, Prime Minister Michael und sein Gehilfe Sebastian. Die meisten Rollen werden von den beiden jungen Komikern selber gespielt, und sie überschreiten dabei bewusst die Grenzen des guten Geschmacks. Die Serie hat bereits mehrere Preise eingeheimst, unter anderem den British Comedy Award 2004 und eine Goldene Rose 2004 (Pressepreis) und schlägt in England sämtliche Zuschauerrekorde - britische Comedy vom Feinsten.
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zweisprachig OmU · Wer sind die Briten? Diese von Matt Lucas und David Walliams geschriebene und gespielte Comedy-Serie zeigt die Abgründe...mehr

30. Mai 2012
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Little Britain
Wer sind die Briten? Diese von Matt Lucas und David Walliams geschriebene und gespielte Comedy-Serie zeigt die Abgründe des modernen Lebens in Grossbritannien. «Little Britain» ist ein kleines, surreales Paralleluniversum, bevölkert von überkandidelten Exzentrikern, charmanten Wahnsinnigen und sozialen Aussenseitern, zum Beispiel Vicky Pollard, wirrer Teenager auf dem Weg zur Erwachsenen, Marjorie Dawes, tyrannische Leiterin einer Selbsthilfegruppe von dicken Menschen, Emily Howard, Transvestit, Andy, ein mieser Kerl im Rollstuhl, dessen Betreuer Lou keine Ahnung hat, dass Andy eigentlich gehen kann, Prime Minister Michael und sein Gehilfe Sebastian. Die meisten Rollen werden von den beiden jungen Komikern selber gespielt, und sie überschreiten dabei bewusst die Grenzen des guten Geschmacks. Die Serie hat bereits mehrere Preise eingeheimst, unter anderem den British Comedy Award 2004 und eine Goldene Rose 2004 (Pressepreis) und schlägt in England sämtliche Zuschauerrekorde - britische Comedy vom Feinsten.
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Little Britain
Zu den Bewohnern von «Little Britain» gehören Vicky Pollard, wirrer Teenager auf dem Weg zur Erwachsenen, Marjorie Dawes, tyrannische Leiterin einer Selbsthilfegruppe von dicken Menschen, Emily Howard, Transvestit, Andy, ein mieser Kerl im Rollstuhl, dessen Betreuer Lou keine Ahnung hat, dass Andy eigentlich gehen kann, Prime Minister Michael und sein Gehilfe Sebastian. Die meisten Rollen werden von den beiden jungen Komikern selber gespielt. Sie überschreiten dabei bewusst die Grenzen des guten Geschmacks. Die Serie hat bereits mehrere Preise eingeheimst, unter anderen den British Comedy Award 2004 und eine Goldene Rose 2004 (Pressepreis). Sie schlägt in England sämtliche Zuschauerrekorde - britische Comedy von Feinsten.
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31. Mai 2012
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Urs Fischer
Urs Fischer ist ein Senkrechtstarter. Der 1973 in Zürich geborene Schweizer Künstler mit Wohnsitz in New York feiert mit seinen Zeichnungen, Objekten und Installationen seit Jahren internationale Erfolge und verfügt über beachtliche Produktionsbudgets, die es ihm auch erlauben, haushohe Skulpturen anzufertigen. Fischer pendelt zwischen Lebensfreude und Schaffenswut, Kunsttraditionen und Pop-Kultur, Spontaneität und Hightech hin und her. In seinen zwei- und dreidimensionalen Arbeiten findet er immer wieder die Synthese zwischen diesen scheinbaren Gegensätzen. Iwan Schumacher zeigt in seinem Film Fischers wichtigste Produktionen und Ausstellungen der letzten sechs Jahre, mit fesselnden Bildern von Schauplätzen wie Venedig, London, Sydney, Zürich und Shanghai. Er schliesst auch den vorläufigen Höhepunkt von Fischers Karriere mit ein: die Einzelausstellung im New Museum in New York City im Oktober 2009.
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HD OmU · Urs Fischer ist ein Senkrechtstarter. Der 1973 in Zürich geborene Schweizer Künstler mit Wohnsitz in New York feiert mit...mehr

2012-05-31T01:46:18+02:00 2012-05-31T02:14:21+02:00

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Little Britain
Zu den Bewohnern von «Little Britain» gehören Vicky Pollard, wirrer Teenager auf dem Weg zur Erwachsenen, Marjorie Dawes, tyrannische Leiterin einer Selbsthilfegruppe von dicken Menschen, Emily Howard, Transvestit, Andy, ein mieser Kerl im Rollstuhl, dessen Betreuer Lou keine Ahnung hat, dass Andy eigentlich gehen kann, Prime Minister Michael und sein Gehilfe Sebastian. Die meisten Rollen werden von den beiden jungen Komikern selber gespielt. Sie überschreiten dabei bewusst die Grenzen des guten Geschmacks. Die Serie hat bereits mehrere Preise eingeheimst, unter anderen den British Comedy Award 2004 und eine Goldene Rose 2004 (Pressepreis). Sie schlägt in England sämtliche Zuschauerrekorde - britische Comedy von Feinsten.
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zweisprachig OmU · Wer sind die Briten? Diese von Matt Lucas und David Walliams geschriebene und gespielte Comedy-Serie zeigt die Abgründe...mehr

03. Juni 2012
2012-06-03T23:17:30+02:00 2012-06-04T00:20:27+02:00

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Stars extra: Cecilia Bartoli
Vom tiefen G bis zum hohen C reicht Cecilia Bartolis Stimmumfang. Das sind unglaubliche zweieinhalb Oktaven, welche die Koloratursopranistin mit sattem Timbre und temperamentvoller Bühnenpräsenz füllt. Sie gehört zu den erfolgreichsten Opernsängerinnen der Gegenwart. Selbstbestimmt, diszipliniert und verantwortungsvoll - so wird die Bartoli immer wieder beschrieben. Ihre Karriere verdankt sie aber auch ihrer Neugier und Risikofreude. Neben Mozart, Bellini, Rossini oder Gluck bringt Cecilia Bartoli ihrem Publikum auch fast vergessene Werke und Komponisten nahe: zwei Alben mit unbekannten Arien von Antonio Vivaldi und Antonio Salieri. 2007 erscheint «Maria» - eine Verbeugung vor Maria Malibran, der Primadonna des 19. Jahrhunderts. In ihrem neusten grossen Projekt «Sacrificium» gewährt sie Einblick in die aussergewöhnliche Welt der Kastratenmusik. Im Mittelpunkt stehen die neapolitanischen Superstars Farinelli und Caffarelli. Cecilia Bartoli wurde 1966 in Rom geboren. Ihre Eltern wirkten beide als Opernsänger. Die Mutter unterrichtete das Mädchen und führte es behutsam in die Welt des klassischen Gesanges ein. Ihren ersten Auftritt hatte Cecilia Bartoli mit acht Jahren als Hirtenknabe in Puccinis «Tosca» in Rom. Als 19jährige trat sie in der italienischen Samstagabendshow «Fantastico» auf und wurde zum ersten Mal in der Musikwelt wahrgenommen. Der internationale Durchbruch gelang ihr 1988 mit einer Maria-Callas-Hommage an der Pariser Oper.
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OmU · Cecila Bartoli gibt sich die Ehre: In «Stars extra» zeigt die Operndiva und Wahlzürcherin weniger bekannte Facetten...mehr

05. Juni 2012
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Little Britain
Die Serie hat bereits mehrere Preise eingeheimst, unter anderen den British Comedy Award 2004 und eine Goldene Rose 2004 (Pressepreis). Er schlägt in England sämtliche Publikumsrekorde - britische Comedy vom Feinsten.
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zweisprachig OmU · Wer sind die Briten? Diese von Matt Lucas und David Walliams geschriebene und gespielte Comedyserie zeigt die Abgründe des...mehr

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