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24. März 2010
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Das berühmt-berüchtigte «erste Mal»: Während auf der Tonspur vier Leute unterschiedlichen Alters von ihren ersten sexuellen Begegnungen erzählen, werden diese auf der Bildebene mit verschiedenen Animationstechniken bebildert. Der kurzweilige und verspielte Kurzfilm gewann an den letztjährigen Kurzfilmtagen im internationalen Wettbewerb den Hauptpreis.
 
02. April 2010
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6 Treffer
06. April 2010
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Moolaadé - Bann der Hoffnung
Im afrikanischen Dorf Djérisso sollen sechs heranwachsende Mädchen beschnitten werden. Vier davon suchen Zuflucht im Haus von Collé Ardo (Fatoumata Coulibaly), die ihrer Tochter Amsatou (Salimata Traoré) dieses qualvolle und lebensgefährliche Ritual erspart hat. Collé beschliesst, die Mädchen bei sich zu behalten und mit dem Schutzbann «moolaadé», symbolisiert durch das Spannen eines Bands vor dem Hauseingang, dem Zugriff der Beschneiderinnen und der Männer zu entziehen. Amsatou ist mit Ibrahima Doucouré (Théophile Sowié), dem Sohn des Dorfoberhaupts, verlobt, und der junge Mann soll demnächst nach langer Abwesenheit aus Frankreich heimkehren. Die Männer des Dorfes, die Beschneiderinnen und mehrere der älteren Frauen glauben, dass die Mädchen, die Collé schützt, keinen Mann finden werden, wenn sie nicht «gereinigt» beziehungsweise beschnitten sind. Aber Collé bleibt hart, denn sie hat die schädlichen Folgen der Beschneidung am eigenen Leib erfahren: Nicht nur empfand sie danach beim Sex statt Lust nur Schmerzen; ihre ersten Kinder starben, weil sie als Folge von Collés Verstümmelung nicht auf natürlichem Wege geboren werden konnten. Amsatou wurde ihr aus dem Leib geschnitten. Collés Machtdemonstration erregt den Zorn der Beschneiderinnen, die nun das Dorfoberhaupt und die Männer gegen sie aufwiegeln. Collés Mann Ciré (Rasmane Ouédraogo) soll sie zwingen, den Bann aufzuheben, und ihr das Radio wegnehmen, das sie auf moderne Ideen gebracht hat. Doch als Ibrahima heimkehrt, wird klar, dass Collé nicht die Einzige ist, die sich gegen gewisse Bräuche auflehnt. Und auch wenn die Männer zur Gewalt greifen, ist ihre Macht über die Frauen doch begrenzt. In den meisten Staaten der afrikanischen Union wird die weibliche Beschneidung nach wie vor praktiziert. Mit dem Islam hat sie nichts zu tun; vielmehr soll dieses in vielen Völkern traditionelle Ritual den Übergang für Jungen wie für Mädchen vom geschlechtsneutralen Kind zum geschlechtlich eindeutigen Erwachsenen kennzeichnen. Allerdings ist die Entfernung der Klitoris für Mädchen ungleich schmerzhafter und folgenschwerer als die Entfernung der Vorhaut bei den Jungen. Gegen diesen Eingriff in die sexuelle Integrität der Frau hat sich denn auch in den letzten Jahrzehnten vermehrter Widerstand geregt, und der Film «Moolaadé» des senegalesischen Cineasten und Autors Ousmane Sembène erzählt von einer Frau, die sich gegen das grausame Ritual zur Wehr setzt. Sembène, der seit seinem Regiedebüt mit «La noire de...» im Jahre 1966 als Vater des afrikanischen Kinos angesehen wird, ist am 9. Juni 2007 im Alter von 84 Jahren verstorben. Über sein letztes Werk, «Moolaadé», das er als Teil einer Trilogie über Heldentum im Alltag konzipierte, sagte der US-Kritiker Rober Ebert: «Das war für mich der beste Film in Cannes 2004.» An diesem Festival wurde das Werk denn auch mit dem ersten Preis in der Sektion «Un certain regard» sowie mit einer Auszeichnung der ökumenischen Jury gewürdigt.
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08. April 2010
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09. April 2010
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Il neige à Marrakech
Ein marrokanischer Greis möchte unbedingt in die Schweiz - zum Skifahren. Er besitzt einen Schweiz-Schrein an seinem Bett, den er hingebungsvoll anbetet. Aber obwohl sich sein Sohn mehrfach bemüht, wird ihnen kein Visum für die ersehnte Reise in die Schweiz ausgestellt. Aus Angst, dem altersschwachen Herrn die schlechte Botschaft zu überbringen, gibt man ihm als Ausweg eine massive Dosis Schlafmittel und verfrachtet ihn ins nahe gelegene einheimische Skigebiet Oukaimeden.
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15. April 2010
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Nilou
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