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Top Treffer
10. Februar 2012
2012-02-10T00:14:08+01:00 2012-02-10T01:46:16+01:00 SF 1 d718fd8d-57ff-48bf-ab6c-948a06a94d5e

00:10

bis

01:46

Zoe Adler (Robin Tunney), Mitte 20, läuft vor sich selber davon. Sie ist kaum zu Hause und verbringt Stunden damit, im Radio Songs aus den 1960er-, 70er- und 80er-Jahren zu hören und in Phantasien zu schwelgen. Ihr Liebesleben liegt brach. Objekt ihrer Begierde ist Andrew (Jason Priestly), ein begehrter Typ in ihrem Büro. Eines Abends bittet er sie zu Zoes Verwunderung, mit ihm auszugehen. Doch an genau jenem Abend ändert sich Zoes Leben abrupt. Auf dem Nachhauseweg steigt ein Fremder in ihr Auto. Als sie von der Polizei angehalten werden, ergreift er das Steuer, überfährt den Beamten und begeht Fahrerflucht. Als Zoe zu sich kommt, ist der Mann verschwunden, und sie wird verhaftet. Der Fremde wird von der Polizei für eine Ausrede der völlig betrunkenen jungen Frau gehalten. Zoe wird unter Hausarrest gestellt und erhält eine Fussfessel, die sie daran hindert, die Wohnung zu verlassen. Die einzige Person, die Zoe die Geschichte mit dem fremden Mann glaubt, ist Daly (Tim Blake Nelson), der Mann, der ihr die Fussfessel verpasst und sie alle paar Tage kontrolliert. Obwohl gänzlich verschieden nähern sich Zoe und der Polizist an. Zudem freundet sich Zoe mit ihrem Nachbarn Max (Ricardo Gil) an. Doch der Tag des Prozesses rückt näher, und wenn Zoe ihre Unschuld beweisen will, muss sie handeln. Doch dazu müsste sie das Haus verlassen. «Cherish» ist sowohl ein Thriller als auch eine Liebesgeschichte. Getragen von bekannten Musikstücken dreier Jahrzehnte spielt die aus der Serie «Prison Break» bekannte Robin Tunney eine neurotische Frau, die Angst vor dem Alleinsein hat und in der Isolation ihres Hausarrestes sich selbst kennenlernen muss. An ihrer Seite gibt Tim Blake Nelson den scheuen Polizisten Daly. Nelson spielte in unzähligen Filmen mit, unter anderem in «O Brother, Where Art Thou?» und «Minority Report». Er ist neben der Schauspielerei auch als Cutter, Regisseur und Drehbuchautor tätig ist. «Cherish» wurde 2002 am Filmfestival Sundance für den Grossen Preis der Jury nominiert. Der Erstling des US-Amerikaners Finn Taylor, «Dream With the Fishes», war ein paar Jahre zuvor ebenfalls in Park City zu sehen. 2006 zeigte er dort die Komödie «The Darwin Award».
 
10. Februar 2012
2012-02-10T04:09:53+01:00 2012-02-10T05:42:01+01:00 SF 1 963513a5-cf5c-4ac3-b810-770e0eaea7bf

04:05

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Zoe Adler (Robin Tunney), Mitte 20, läuft vor sich selber davon. Sie ist kaum zu Hause und verbringt Stunden damit, im Radio Songs aus den 1960er-, 70er- und 80er-Jahren zu hören und in Phantasien zu schwelgen. Ihr Liebesleben liegt brach. Objekt ihrer Begierde ist Andrew (Jason Priestly), ein begehrter Typ in ihrem Büro. Eines Abends bittet er sie zu Zoes Verwunderung, mit ihm auszugehen. Doch an genau jenem Abend ändert sich Zoes Leben abrupt. Auf dem Nachhauseweg steigt ein Fremder in ihr Auto. Als sie von der Polizei angehalten werden, ergreift er das Steuer, überfährt den Beamten und begeht Fahrerflucht. Als Zoe zu sich kommt, ist der Mann verschwunden, und sie wird verhaftet. Der Fremde wird von der Polizei für eine Ausrede der völlig betrunkenen jungen Frau gehalten. Zoe wird unter Hausarrest gestellt und erhält eine Fussfessel, die sie daran hindert, die Wohnung zu verlassen. Die einzige Person, die Zoe die Geschichte mit dem fremden Mann glaubt, ist Daly (Tim Blake Nelson), der Mann, der ihr die Fussfessel verpasst und sie alle paar Tage kontrolliert. Obwohl gänzlich verschieden nähern sich Zoe und der Polizist an. Zudem freundet sich Zoe mit ihrem Nachbarn Max (Ricardo Gil) an. Doch der Tag des Prozesses rückt näher, und wenn Zoe ihre Unschuld beweisen will, muss sie handeln. Doch dazu müsste sie das Haus verlassen. «Cherish» ist sowohl ein Thriller als auch eine Liebesgeschichte. Getragen von bekannten Musikstücken dreier Jahrzehnte spielt die aus der Serie «Prison Break» bekannte Robin Tunney eine neurotische Frau, die Angst vor dem Alleinsein hat und in der Isolation ihres Hausarrestes sich selbst kennenlernen muss. An ihrer Seite gibt Tim Blake Nelson den scheuen Polizisten Daly. Nelson spielte in unzähligen Filmen mit, unter anderem in «O Brother, Where Art Thou?» und «Minority Report». Er ist neben der Schauspielerei auch als Cutter, Regisseur und Drehbuchautor tätig ist. «Cherish» wurde 2002 am Filmfestival Sundance für den Grossen Preis der Jury nominiert. Der Erstling des US-Amerikaners Finn Taylor, «Dream With the Fishes», war ein paar Jahre zuvor ebenfalls in Park City zu sehen. 2006 zeigte er dort die Komödie «The Darwin Award».
 
15 Treffer
10. Februar 2012
12. Februar 2012
2012-02-12T23:26:17+01:00 2012-02-13T01:02:30+01:00

23:25

bis

01:02

Stars: A Surprise in Texas
Aus 270 Anmeldungen wurden die 29 Finalistinnen und Finalisten ausgewählt. Sie kommen aus aller Welt, werden von Familien betreut und mit texanischer Freundlichkeit aufgenommen. Doch es sind harte Wochen für die Pianistinnen und Pianisten. Die Anforderungen an sie sind hoch. Von Runde zu Runde steigen Spannung und Adrenalinspiegel. Denn der Preisgekrönte tritt über Nacht ins internationale Rampenlicht. Ihm winken nicht nur 20 000 US-Dollar Preisgeld, sondern auch eine CD-Aufnahme, eine Konzerttour sowie ein Management für die nächsten drei Jahre. Eine Hauptfigur der Dokumentation ist der blinde 20jährige Nobuyuki Tsujii. Der junge Japaner spielte bereits mit zwei Jahren "Jingle Bells" auf dem Kinderpiano, nachdem er die Melodie gehört hatte. Beim Wettbewerb überzeugt er unter anderem mit Beethovens Hammerklaviersonate sowie Frédéric Chopins "Concerto No. 1".
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OmU · Alle vier Jahre messen sich junge Pianistinnen und Pianisten am Internationalen Van-Cliburn-Klavierwettbewerb im...mehr

17. Februar 2012
2012-02-17T21:26:11+01:00 2012-02-17T21:45:10+01:00

21:25

bis

21:45

Il neige à Marrakech
Ein marrokanischer Greis möchte unbedingt in die Schweiz - zum Skifahren. Er besitzt einen Schweiz-Schrein an seinem Bett, den er hingebungsvoll anbetet. Aber obwohl sich sein Sohn mehrfach bemüht, wird ihnen kein Visum für die ersehnte Reise in die Schweiz ausgestellt. Aus Angst, dem altersschwachen Herrn die schlechte Botschaft zu überbringen, gibt man ihm als Ausweg eine massive Dosis Schlafmittel und verfrachtet ihn ins nahe gelegene einheimische Skigebiet Oukaimeden.
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OmU · Ein marrokanischer Greis möchte unbedingt in die Schweiz - zum Skifahren. Er besitzt einen Schweiz-Schrein an seinem Bett,...mehr

18. Februar 2012
2012-02-18T12:21:17+01:00 2012-02-18T13:54:27+01:00

12:20

bis

13:54

Stars: A Surprise in Texas
Aus 270 Anmeldungen wurden die 29 Finalistinnen und Finalisten ausgewählt. Sie kommen aus aller Welt, werden von Familien betreut und mit texanischer Freundlichkeit aufgenommen. Doch es sind harte Wochen für die Pianistinnen und Pianisten. Die Anforderungen an sie sind hoch. Von Runde zu Runde steigen Spannung und Adrenalinspiegel. Denn der Preisgekrönte tritt über Nacht ins internationale Rampenlicht. Ihm winken nicht nur 20 000 US-Dollar Preisgeld, sondern auch eine CD-Aufnahme, eine Konzerttour sowie ein Management für die nächsten drei Jahre. Eine Hauptfigur der Dokumentation ist der blinde 20jährige Nobuyuki Tsujii. Der junge Japaner spielte bereits mit zwei Jahren "Jingle Bells" auf dem Kinderpiano, nachdem er die Melodie gehört hatte. Beim Wettbewerb überzeugt er unter anderem mit Beethovens Hammerklaviersonate sowie Frédéric Chopins "Concerto No. 1".
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OmU · Alle vier Jahre messen sich junge Pianistinnen und Pianisten am Internationalen Van-Cliburn-Klavierwettbewerb im...mehr

01. März 2012
2012-03-01T00:16:50+01:00 2012-03-01T01:36:49+01:00

00:15

bis

01:36

Dharavi, Slum for Sale
Der Elefant erwacht. Bombay, Indiens Tor zum Westen, hat sich neu erfunden und in Mumbai verwandelt - in eine moderne Handelsmetropole, die selbstbewusst Indiens Anspruch auf globale Bedeutung verkörpert. Der Magnet für reich und arm zieht täglich Tausende von Migranten an, aber nicht alle Hoffnungen erfüllen sich - die Hälfte seiner fast zwanzig Millionen Einwohner lebt in Slums. Der grösste dieser Slums heisst Dharavi. Mit seinen rund 800 000 Einwohnerinnen und Einwohnern gehört er zu den am dichtesten besiedelten Orten der Welt. Einst ausserhalb der Stadtgrenzen gelegen befindet sich Dharavi heute im Herzen der ringsum wuchernden Metropole, eingeschlossen von zentralen Verkehrsadern und in unmittelbarer Nachbarschaft zu Mumbais neuem Finanzzentrum. Das ehemalige Sumpfland hat sich in lukrativen Baugrund verwandelt - in eine Spielwiese für ambitionierte Städteplaner. Einer davon ist der Architekt Mukesh Mehta. Vor zehn Jahren ist er aus den USA in seine Heimat zurückgekehrt und hat eine Vision mitgebracht: Dharavi soll saniert und radikal umgestaltet werden. Public Private Partnership heisst die Formel, mit der er Milliardengewinne verspricht, falls die Verantwortung für das Schicksal Dharavis in die Hände privater Investoren gelegt wird. Die Regierung ist von Mehtas Projekt überzeugt. Doch die Planer haben die Rechnung ohne die Slumbewohnerinnen und -bewohner gemacht. Diese leisten Widerstand. Dharavi wird zum Testfall für ganz Mumbai - und für eine Welt, in der das internationale Kapital auch vor den Hütten der Ärmsten nicht haltmacht.
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HD OmU · Mukesh Meta, ein Inder mit amerikanischer Ausbildung, will Dharavi, den grössten Slum Asiens, neu bauen. Wird er für die...mehr

09. März 2012
2012-03-09T00:15:20+01:00 2012-03-09T01:45:00+01:00

00:15

bis

01:45

Shotgun Stories
Die drei Brüder Son (Michael Shannon), Boy (Douglas Ligon) und Kid (Barlow Jacobs) und ihre Mutter sind vom alkoholabhängigen, gewalttätigen Vater vor langer Zeit verlassen worden. Er hat wieder geheiratet, ist trocken geworden, hat mit seiner neuen Frau vier weitere Söhne gezeugt und es zu einigem Wohlstand gebracht. Den Hass auf den Vater haben Son und seine Brüder von klein auf von der Mutter mit auf den Weg bekommen, gleichzeitig hat sie stets auch ihre Söhne für ihr unglückliches Leben verantwortlich gemacht. Die Brüder sind die geborenen Verlierer, alle drei leben unter prekären Umständen in einer trostlosen Gegend von Arkansas, haben keine Freunde. Untereinander verstehen sie sich ohne viele Worte. Doch ihre Beziehung zu Frauen und Freundinnen ist schwierig. Eben hat Sons Ehefrau sich aus dem Staub gemacht, und er versucht, die Beziehung zu seinem kleinen Sohn aufrechtzuerhalten. Als der Vater stirbt, gehen Son, Boy und Kid an die Beerdigung und treffen dort zum ersten Mal auf ihre vier Halbbrüder. Am offenen Grab kommt es zur Konfrontation: Son ergreift das Wort, schmäht den Verstorbenen als schlechten Menschen und spuckt auf den Sarg. Einer der Halbrüder will diese Schmach nicht auf sich sitzen lassen. Die Spirale von Hass und Gewalt beginnt sich zu drehen, es droht eine archaische Familienfehde. Der «Film-Dienst» nennt «Shotgun Stories» ein «Familiendrama im Stil eines lakonischen, in der Gegenwart angesiedelten Westerns, dem es eindrucksvoll gelingt, eine von Gewalt geprägte Lebenswelt fast ohne explizite Szenen allein durch ihre Auswirkungen in den Gesichtern und den Verhaltensweisen der Figuren darzustellen.» Jeff Nichols' zweiter Film «Take Shelter» - ebenfalls mit Michael Shannon in der Hauptrolle - gewann am Zurich Film Festival 2011 den Hauptpreis Golden Eye. Er startet voraussichtlich am 22. März 2012 in den Schweizer Kinos.
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OmU · Als der Vater stirbt, werden drei Brüder mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Der Verstorbene hatte sie und ihre Mutter...mehr

2012-03-09T04:10:20+01:00 2012-03-09T05:35:00+01:00

04:10

bis

05:35

Shotgun Stories
Die drei Brüder Son (Michael Shannon), Boy (Douglas Ligon) und Kid (Barlow Jacobs) und ihre Mutter sind vom alkoholabhängigen, gewalttätigen Vater vor langer Zeit verlassen worden. Er hat wieder geheiratet, ist trocken geworden, hat mit seiner neuen Frau vier weitere Söhne gezeugt und es zu einigem Wohlstand gebracht. Den Hass auf den Vater haben Son und seine Brüder von klein auf von der Mutter mit auf den Weg bekommen, gleichzeitig hat sie stets auch ihre Söhne für ihr unglückliches Leben verantwortlich gemacht. Die Brüder sind die geborenen Verlierer, alle drei leben unter prekären Umständen in einer trostlosen Gegend von Arkansas, haben keine Freunde. Untereinander verstehen sie sich ohne viele Worte. Doch ihre Beziehung zu Frauen und Freundinnen ist schwierig. Eben hat Sons Ehefrau sich aus dem Staub gemacht, und er versucht, die Beziehung zu seinem kleinen Sohn aufrechtzuerhalten. Als der Vater stirbt, gehen Son, Boy und Kid an die Beerdigung und treffen dort zum ersten Mal auf ihre vier Halbbrüder. Am offenen Grab kommt es zur Konfrontation: Son ergreift das Wort, schmäht den Verstorbenen als schlechten Menschen und spuckt auf den Sarg. Einer der Halbrüder will diese Schmach nicht auf sich sitzen lassen. Die Spirale von Hass und Gewalt beginnt sich zu drehen, es droht eine archaische Familienfehde. Der «Film-Dienst» nennt «Shotgun Stories» ein «Familiendrama im Stil eines lakonischen, in der Gegenwart angesiedelten Westerns, dem es eindrucksvoll gelingt, eine von Gewalt geprägte Lebenswelt fast ohne explizite Szenen allein durch ihre Auswirkungen in den Gesichtern und den Verhaltensweisen der Figuren darzustellen.» Jeff Nichols' zweiter Film «Take Shelter» - ebenfalls mit Michael Shannon in der Hauptrolle - gewann am Zurich Film Festival 2011 den Hauptpreis Golden Eye. Er startet voraussichtlich am 22. März 2012 in den Schweizer Kinos.
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OmU · Als der Vater stirbt, werden drei Brüder mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Der Verstorbene hatte sie und ihre Mutter...mehr

12. März 2012
2012-03-12T01:05:12+01:00 2012-03-12T01:52:09+01:00

01:05

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01:52

The Pervert's Guide to Cinema - Teil 1 von 3
Wieso greifen in Hitchcocks Thriller «The Birds» die Vögel in der Bodega Bay die Menschen an? Und wieso soll Neo im Science-Fiction-Spektakel «The Matrix» neben der blauen und roten Pille eine dritte zur Auswahl stehen? Im ersten Teil von «The Pervert's Guide to Cinema» sinniert Slavoj Zizek über die Magie des Kinos und beleuchtet unter anderem das Freudsche Über-Ich, Ich und Es in «The Marx Brothers», die Stimme als unheimliches Partialobjekt in «The Exorcist» und die Bedeutung der Musik in «The Great Dictator». Der 1949 in Ljubljana geborene Kulturtheoretiker Slavoj Zizek fiel in seinen zahlreichen Publikationen immer schon durch eine interdisziplinäre Arbeitsweise auf: Wild mischt er in seinen Überlegungen Populärkultur mit Philosophie und Psychoanalyse. Dabei interessierte sich Zizek schon früh für das Kino. In seinen brillanten Analysen bleibt jeweils offen, ob er nun komplexe psychoanalytische Konzepte wie das Über-Ich, die Phantasie, das sexuelle Begehren oder den Todestrieb anhand von Filmen erklärt oder mit psychoanalytischen Konzepten das Geheimnis von Meisterwerken wie «Vertigo», «Solaris» «Blue Velvet» oder «The Matrix» ergründet. Den Standardgedanken vom Kino als Traumfabrik verwirft der Kulturtheoretiker, denn seiner Meinung nach ist «Kino die perverse Kunstform schlechthin. Es gibt einem nicht, was man begehrt, sondern sagt einem, wie man zu begehren hat.» Die Dokumentarfilmerin Sophie Fiennes, die Schwester der Hollywood-Stars Ralph und Joseph Fiennes, hat Zizeks Entertainer-Qualitäten für eine leidenschaftliche Tour durch die Filmgeschichte genutzt. Dabei lässt sie den slowenischen Kulturtheoretiker von den Originalschauplätzen oder Replica-Sets der Filme aus sprechen, um die es ihm geht. So rudert also Zizek über die Bodega Bay und analysiert Hitchcocks «The Birds», steht auf dem Balkon des früheren Jack Tar Hotel, in dem Francis Ford Coppola «The Conversation» drehte, oder denkt in Morpheus' rotem Sessel in «The Matrix» über den Sinn der blauen und roten Pille nach. Zizeks Theorien und Assoziationen sind oft überraschend. Sophie Fiennes schreibt selbst über ihre dreiteilige Dokumentation: «Das Ziel war es, Zizeks Denken über das Kino zu dokumentieren oder vielleicht den Prozess des Denkens selbst, als Performance, als etwas, das lebt.» Und der Filmkritiker Peter Bradshaw meinte begeistert in «The Guardian»: «Der unbändige Denker und Kritiker Slavoj Zizek vermittelt uns eine höchst unterhaltsame und oft auch brillante Tour durchs moderne Kino.»
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OmU · Der slowenische Kulturtheoretiker Slavoj Zizek führt in der Dokumentation «The Pervert's Guide to Cinema» durch die...mehr

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